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«Die Interpretation des religiösen Bekenntiswechsels bei der Herausbildung des serbischen Nationalbewusstseins Um die Rolle des Konfessionswechsels ...»

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Im 19. Jahrhundert wurde die religiöse Spaltung mit tatkräftiger Unterstützung ausländischer Großmächte intensiviert. Allen voran waren dies Österreich und Russland, die als konfessionelle Schutzpatrone der südslawischen Völker fungierten. Die konfessionelle Ausdifferenzierung erfolgte durch Abgrenzung von anderen Religionen, durch Verstärkung von sprachlichen und habituellen Differenzen, die symbolisch die Verschiedenartigkeit des kulturellen und historischen Erbes reflektieren sollten. Kalenderreformen, die Standardisierung der Heilligenliste sowie der kirchlichen Rituale bildeten die Grundlage für die Herausbildung des Bewusstseins von der nationalen Einheit, das alle späteren Versuche der säkularen Kultur, die Nation entlang der sprachlichen Grenzen zu definieren, nicht zu beiseitigen vermochten. Im 19. Jahrhundert hatten die Kirchen immer noch einen starken Einfluss auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, wie z.B. auf Ehe, Kindererziehung, Sprache, Bildungswesen und beeinflussten die gesamte Kultur entweder durch formale Vorschriften oder subtiler durch die spezifische Form ihres Glaubens und ihrer Organisation. Aus diesem Grunde geht die systematische Differenzierung zwischen den drei Religionsgemeinschaften auf südslawischem Boden mit dem Aufstieg des Nationalismus und der Entstehung des modernen Staates einher. Diese Entwicklung steht in direktem Zusammenhang mit der Einführung der Massenkommunikationsmittel, der zunehmenden Alphabetisierung der Bevölkerung und der Entfaltung der Stadtkultur, weil dadurch die Integration und Vermittlung von nationalen Inhalten oder wie in unserem Falle die Konfrontation der Inhalte unterschiedlicher Konfessionen erleichtert wurde. In dieser Zeit taucht zum ersten Mal bei den Serben in der Vojvodina, später auch in Serbien, eine protestantische – nazarenische Sekte auf. Diese Konkurrenz stieß bei der serbisch-orthodoxen Kirche auf wenig Gegenliebe.

Als Schutzpatronin der klar definierten und miteinander eng verflochtenen Symbiose zwischen Religion und serbischer Nationalität erkannte sie in der neuen Häresie einen „zerstörungswütigen Orkan“.12 Der auf diese Weise entstandene, südslawische „religiöse“ Nationalismus, wie ihn Ekmečić definiert, zeichnete sich vor allem durch eine ausgeprägte Irrationalität aus, die ununterbrochen die ewigen und unüberbrückbaren Differenzen zwischen den miteinander vermischten Volksgemeinschaften bestärkte. Sie gab der Mythologisierung des historischen Bewusstseins, der Unterwerfung der Geschichtswissenschaft unter diese Mythenbildung, dem Kulturprovinzialismus, dem extremistischen Zugang zur Politik sowie der religiösen Intoleranz immer wieder Auftrieb und diente der militärischen und politischen Mobilisierung in Zeiten der großen historischen Krisen als Nährboden.13 Im nationalistisch dominierten Klima werden für alle Notlagen und Frustrationen die Mitglieder einer anderen Religion verantwortlich gemacht, die, obwohl in der unmittelbaren Nachbarschaft lebend, aufgrund ihrer Religion als Angehörige einer anderen Zivilisation angesehen wurden. Die Entstehung der Nationalstaaten als Höhepunkt der nationalistischen Politik auf dem Balkan begleiteten Prozesse der religiösen/nationalen Homogenisierung und Assimilierung. Zahlreiche Nationalitätenkonflikte, territoriale Ansprüche sowie die Verfolgung der einheimischen Bevölkerung – und zwar vielmehr aus ethnisch-religiösen als aus ethnisch-sprachlichen Gründen – waren für diese Periode kennzeichnend. Dieser Prozess, den Brubacker als „ethnic Archiv des Erzbistums von Karlowatz (AMK), Fond A 1886-538, 1881-167 und 1882-167.

Ekmečić, ibid. 15.

unmixing“ bezeichnet hat, wiederholt sich während des Zweiten Weltkrieges sowie in den 90er Jahren, als um die Aufteilung des Erbes des sozialistischen Jugoslawien gekämpft wurde. In beiden Fällen wurden religiöse Antagonismen funktionalisiert und führten zu furchtbaren Massakern.14

3. Die Konversion im Lichte der religiösen Spaltung

Islamisierung, Katholisierung und Unierung sind gleichbedeutend mit den Prozessen der religiösen Spaltung und trugen zu derselben bedeutend bei. Die religiöse Konversion, die im Falle der Identifikation des Religiösen und Ethnischen bzw. der Nivellierung der Unterschiede zwischen beiden fast immer zur Assimilation führte, rief großes Misstrauen, Hass und Widerstand hervor. Denn jeder Übertritt zu einer anderen Religion impliziert auch eine Störung des Gleichgewichts zwischen den beiden beteiligten Konfessionen, so z.B. wenn religiöse Mehrheiten plötzlich zu Minderheiten werden oder umgekehrt.

Der Geograph und Anthropologe Jovan Cvijić war der Ansicht, dass die Aggressivität des dinarischen Menschentypus durch den Bekehrungsakt noch verstärkt würde, weil „die ehemaligen Brüder“ nun auch durch die Mauer der religiösen Intoleranz getrennt wären.15 Diese These vom destruktiven Verhalten der Bekehrten als Ausdruck des Schuldgefühls hat ihre Wurzeln in volkstümlichen Überlieferungen, wurde jedoch nie systematisch untersucht oder gar nachgewiesen. Nichtsdestotrotz hat sie nicht nur in die Literatur, sondern auch in die Wissenschaft und Historiographie Einzug gehalten.16 Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ist das kulturelle Leben im Wesentlichen ein Erbe der konfessionellen Gemeinschaften, deshalb war der Glaubensübertritt stets mit einem Wechsel der kulturellen Identität verbunden. Im Lauf des 19. Jahrhunderts verloren die Kirchen den Primat als alleinige nationale Institution. Sie radikalisierten deshalb die religiöse Spaltung und insistierten auf den Unterschieden ihrer religiösen, bildungspolitischen und politischen Mission. Jede Verwässerung der konfessionellen Besonderheiten stößt auf Widerstand.





Metropolit Stratimirović beschuldigte Vuk Karadžić, dass dieser bestochen von den Deutschen und Jernej Kopitar die „Serben katholisieren [pošokači] und unieren“ wolle. Erst als die katholische Kirche die Karadžićs Übersetzung der Bibel wegen der Gleichsetzung mit dem Serbischen verwarf, nahm die serbisch-orthodoxe Kirche sie an.17 Die volkstümliche Überlieferung bietet eine große Fülle von Material für die Erforschung der religiösen Konversion, die in einer Welt, in der die religiöse Identität von herausragender Bedeutung war, sicherlich zu den wichtigsten Ereignissen gehörte. Das Hauptthema meiner Arbeit ist aber nicht die Folklore, sondern das geschriebene Wort, in dem jedoch in hohem Maße auch folkloristische Denkweisen und Einflüsse enthalten sind.18 Die volkstümliche Diesen Terminus führte als erster Lord Curzon ein. Seine theoretische Verfeinerung nahm aber Rogers Brubaker vor in: Aftermath of Empire and ethnic unmixing, Ethnic and racial studies 18/ 2 (1995) 189-217.

Petar Džadžić, Pogovor (Vorwort) in: Jovan Cvijić, Ivo Andrić, O balkanskim psihičkim tipovima (Über die balkanischen psychischen Typen). Belgrad 1988. 203.

Vgl. auch Vidosav Stevanović, Testament. Belgrad 1987. 247-248.

Petar Kuzmić, Vuk-Daničićevo Sveto pismo i biblijska društva na južnoslovenskom tlu u XIX stoljeću (Die Heilige Schrift von Vuk und Daničić und die Bibelgesellschaften auf südslawischem Boden im 19. Jahrhundert).

Zagreb 1983. 176 und 229.

Mit dem Verhältnis von Folklore und folkloristischen Denken hat sich Vera Moutafchieva beschäftigt in:

Folkloric Thinking as a Groundwork for Building the Image of the Other in: Relations of Compatibility and Incompatibility between Christians and Muslims in Bulgaria. Sofia: International Centre for Minority Studies and Intercultural Relations' Foundation, n.d.. 235-240.

Überlieferung stellt die Welt in einer hoch stilisierten und schematisierten Weise dar.

Landläufige Vorurteile werden nicht selten für bare Münze genommen und zur wissenschaftlichen Wahrheit erhoben. Mihaljčić weist auf diese Ansichten hin und erklärt, dass die Überlieferung im Sinne der Gegenwart historisiert wird und keine Quelle über die Zeit darstellt, über die gesungen wird, vielmehr über jene, in der gesungen wird.19 Jovan Hadži Vasiljević, einer der ersten serbischen Historiker, der über die Islamisierung schrieb und sich dabei v.a. auf die volkstümliche Überlieferung stützte, bemerkte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dass der Mythos der gewaltsamen Islamisierung auf die schwierigen Verhältnisse im Osmanischen Reich im ausgehenden 17. Jahrhundert, auf ständige Kriege der Türken gegen christlichen Staaten sowie auf Aufstände und Völkerwanderungen zurückzuführen ist. Auf diesem Weise entwickelte sich im Volk die Vorstellung von einer bis zur äußersten Grenze getriebenen Islamisierung.

„Unsere Kirche, unsere Emigranten, Schriftsteller, Krieger usw. trugen maßgeblich dazu bei, dass sich die Überzeugung durchgesetzt hat, höhere türkische staatliche Stellen hätten auf Christen zwecks Islamisierung Druck ausgeübt.“20 Der freiwillige Übertritt zum Islam, besungen in volkstümlichen Liedern und weitergetragen in der Überlieferung, steht hauptsächlich im Zusammenhang mit christlichen Frauen, die sich türkischen Männern hingaben, um ein besseres Leben genießen zu können. Dies zeugt natürlich mehr von der patriarchalen Moral der Gesellschaft, in der diese Volkslieder entstanden, als von wissenschaftlichen Fakten. Ich stimme zu Hobsbawm, der meint, dass der Umfang des Wissens oder die Ideologie einer Nation, eines Staates oder Bewegung nicht das ausmacht, was im kollektiven Gedächtnis des Volkes bewahrt ist, sondern von den dazu befähigten und berufenen Menschen ausgewählt, niedergeschrieben, dargestellt, verbreitet und institutionalisiert wurde. Ich werde mich deshalb im Folgenden auf diejenigen konzentrieren, die das serbische Nationalbewusstsein, nicht zuletzt unter Einbeziehung der volkstümlichen Überlieferung erschufen und gestalteten: serbische Schriftsteller, Dichter, Wissenschaftler und Historiker.21 Die ersten Aufzeichnungen über Konversionen und Konvertiten stammen von gebildeten Serben aus Ungarn, einem Land in dem keine Muslime lebten. Geprägt von Ideen, die in der Zeit des Proto-Nationalismus verbreitet waren, reisten sie in das Land ihrer Ahnen und trafen dort auf Muslime serbischer Abstammung. Es scheint so, dass die Besucher aus Ungarn die Muslime nach einem festgelegten Modell wahrnahmen, d.h. vor dem Hintergrund des im romantischen Europa der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder belebten Hasses gegen den Islam. Der Gründer von Letopis Matice Sprske (Annalen der Matica Sprska), der ersten serbischen Literaturzeitschrift, Georgije Magarašević, schrieb während des Besuchs bei

seinen Landsleuten jenseits Seite der Save im Jahre 1827:

„Was bloß das unbarmherzige Schicksal unseren Brüdern angetan hat! Wie sehr sie sich unter dem Einfluss eines anderen Bekenntnisses und Glaubens verändert haben! Sie wollen weder sehen noch hören, dass sie die Zweige eines slawischen Baums sind, die nun verwelken Rade Mihaljčić, Kosovska legenda i svest o srpskoj etničkoj posebnost (Die Kosovo-Legende und das Bewußtsein von der serbischen ethnischen Besonderheit), Istorijski glasnik 1-2 (1984), 46.

Jovan Hadži Vasiljević, Muslimani naše krvi u južnoj Srbiji (Die Muslime unseres Blutes in Südserbien).

Belgrad, Priština 1995. 27(Erste Auflage: Belgrad 1924). Siehe auch die von Vasiljević an gleicher Stelle zitierten Auszüge aus Volksliedern, die die Islamisierung beschreiben: 32-34.

Erich J. Hobsbawm, The Invention of Tradition, in: Invention of Tradition. Hgg. idem und Terence Ranger.

Cambridge 1991. 13.

und abfallen. Stattdessen verfolgen sie ihre serbischen Brüder und verherrlichen den neuen Glauben, zu dessen Annahme ihre Ahnen in höchster Not mit Waffengewalt der Tyrannei gezwungen waren! Sie akzeptierten das fremde Bekenntnis und entsagten dadurch ihrem eigenen Geschlecht und ihrer Herkunft. Von Fanatismus verblendet, sind die Vertürkten [poturice] viel schlimmer als die Türken selbst.“22 Ein anderer Reisender aus Ungarn war Sima Milutinović Sarajlija, der als Pionier mit seinen literarischen und historischen Werken in vielen Bereichen einen enormen Einfluss auf die Meinungsbildung von Generationen serbischer Literaten und Historikern ausübte. Sima Milutinović ist der Autor der Legende über den Diakonen Avakum, den die Türken mit allerlei Versprechen und Drohungen zum Übertritt zum Islam zwingen wollten, was dieser aber ablehnte. Als man ihn wegen seiner hartnäckigen Haltung pfählen lassen will, sang er

folgende Worte zu seinen Peinigern:

„Es gibt keinen besseren Glauben als den christlichen!

Der Serbe gehört Jesus und freut sich des Todes.“23 Der französische Literaturkritiker Michael Aubin hat schon vor dreißig Jahren die These vertreten, dass Sarajlija, der Lehrer des späteren Vladikas24 und Dichters Petar Petrović Njegoš, während seines Aufenthaltes in Montenegro unter dem Einfluss des damals in Europa dominanten Themas der Befreiung durch ein Blutbad – erinnert sei hier an „Wilhelm Tell“ oder „ Vespri Siciliane“ – aus einer lokalen Überlieferung den Nationalmythos über die „istraga poturica“, die „Austreibung der konvertierten Muslime“, formte.25 Aubin bestreitet die Authentizität der Volkslieder gesammelt von Sarajlija die anschließend Njegoš und weitere Autoren beieinflussten. Der montenegrinische Schriftsteller Vojislav Nikčević bestätigte, dass das Motiv des „Bergkranzes“ im Lied „Befreiung“ des Vorfahren Njegošs, des Vladikas Petar I. Cetinjski zu verhanden ist. Darin wird die Überlieferung eines lokalen innermontenegrinischen Konfliktes, nämlich die Vertreibung der Familie des Schmides Medojević aus Cetinje im 18. Jahrhundert, mit dem Übertritt der letzten Crnojevići zum Islam am Ende des 15. Jahrhunderts verbunden.26 Dessen ungeachtet wurde die angebliche Ausrottung der islamisierten Montenegriner am Heiligen Abend 1702, wie im „Bergenkranz“ besungen, mit der Zeit zum unbestrittenen und fest verankerten Ereignis im Nationalbewußtsein. Es ist der künstlerische Wert und der Lebensgeist, der von „Bergkranz“ ausgeht, der die Leser und sogar manche Wissenschaftler dazu verleitet hat, in diesem kunstvoll dargestellten Ereignis einen realen Kern zu erkennen.27 Die Ausrottung von „verlogenen und treulosen Vertürkten“ erhält im Nationalbewußtsein die Bedeutung einer rituellen, epischen Säuberung, einer Katharsis der Nation. Das Massaker erhält eine religiöse Apotheose, auch wenn der Mord der grundlegenden Kirchenlehre widerspricht und bei Njegoš eine poetische oder mythologische Konstruktion darstellt.



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