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«Die Interpretation des religiösen Bekenntiswechsels bei der Herausbildung des serbischen Nationalbewusstseins Um die Rolle des Konfessionswechsels ...»

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„Diejenigen, die sich für den Übertritt zum Islam entschlossen, taten dies aus freien Stücken im Eigeninteresse und nicht mit Hilfe des Schwertes und des Feuers. Vornehme Herrschaften konvertierten, um ihre Vornehmheit zu erhalten und die Armen, um sich von ihren Grundherren zu befreien oder einer etwaigen Verfolgung zuvorzukommen. Hunderttausenden waren diese Erleichterungen, das materielle Wohlergehen und die persönliche Freiheit und Sicherheit wichtiger als ihr Glaube. So legten sie den einen ab und nahmen den anderen an.

Auch die Bogumilen ließen sich in großer Zahl zum Islam bekehren, weil sie wegen ihres liberalen Glaubens sowohl von den Orthodoxen als auch von den Katholiken verfolgt wurden.“48 Die intellektuellen Eliten in der ilirischen, jugoslawischen, liberal-katholischen und anderen Bewegungen versuchten im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Geist der religiösen Toleranz zwischen den zerstritten Katholiken und Orthodoxen zu beleben. Sie schrieben sich die Devise „Er ist mein Bruder, egal welcher Religion er angehört auf die Fahnen. Die „jugoslawischen“ Denker unter den Serben hielten zwar Katholiken und Muslime für Serben, sprachen aber nicht mehr von ihrer Rückkehr zu deren wahren Wurzeln, weil für sie die Islamisierung und Christianisierung oder die religiöse Zugehörigkeit allgemein im Entwicklungsprozess des Nationalbewusstseins keine Rolle spielten. Sie sollten durch andere Faktoren wie Sprache, Bräuche und Sitten oder das Bewusstsein über die gemeinsame Herkunft ersetzt werden.49 Matija Ban schrieb in der Mitte des 19.

Jahrhunderts im Almanach „Dubrovnik“:

Wir sind Serben, einige gehören dem östlichen, einige dem westlichen Glauben an, einige sind uniert, einige sind sogar zum türkischen Glauben übergetreten – dennoch sind wir alle Serben.“ Miroljub Jevtić, Islam u delu Ive Andrića (Der Islam im Werk Ivo Andrićs). Belgrad 2000, entstanden als Antwort auf das Buch von Muhsin Rizvić, Bosanski muslimani u Andrićevu svijetu (Die bosnischen Muslime in der Welt Andrićs). Sarajevo 1995. Beide Werke versuchen im Lichte der jüngsten Ereignisse und in den politischen und ethischen Kategorien unserer Zeit, Andrićs Ansichten zu bestätigen bzw. zu falsifizieren.

Svetozar Koljević, Nationalism as Literary Inspiration, in: Interkulturalnost u multietničkim društvima. wie in f. 35. 206.

Vgl. Ivan Šop, Istok u srpskoj književnosti. Šest pisaca - šest vi enja (Der Orient in der serbischen Literatur.

Sechs Schriftsteller – sechs Interpretationen). Belgrad 1982.

Vasa Pelagić, Istorija bosansko-hercegovačke bune (Die Geschichte des Aufstandes in Bosnien-Herzegowina) in: idem, Izabrana djela (Ausgewählte Werke) III. Sarajevo 1971 Erste Auflage Budapest 1880).

Nikola Begović, Život Srba graničara (Das Leben der Serben als Grenzer). Belgrad 1986 (Erste Auflage 1887). 88-92.

Aber die These von den drei Religionen im serbischen Volk vermochte es nicht, den Kristallisierungsprozess der südslawischen Nationen aufzuhalten, der hauptsächlich auf religiöser Grundlage verlief. Von diesem tief verwurzelten Erleben des Religiösen im Nationalen zeugen auch die Erinnerungen des Schriftstellers Jaša Ignjatović, die er am Ende

des 19. Jahrhunderts zu Papier brachte:

„Ein Serbe ohne seine religiösen Bräuche und Riten wird nicht für einen Serben gehalten.

Wer seinem Glauben abtrünnig wird, den hält das Volk für seinen verlorenen Sohn, für denjenigen, der seinen serbischen Charakter verloren hat. Religiöse Ideen umschließen immer noch die nationalen.“50 Die religiöse Verwurzelung des Nationalbewusstseins veranlasste auch den kroatischen

Erzbischof Strossmajer in einem Brief an seinen Freund Rački zu folgender Feststellung:

„Die Ungarn, ob Kalvinist, Lutheraner oder Katholik, dürfen gemeinsam am Fortschritt ihrer Heimat arbeiten, aber wenn ein katholischer Kroate und ein orthodoxer Serbe sich zur gleichen Arbeit anschicken, dann wird sofort die Gefahr herausgestellt, dass der eine zur Orthodoxie und der andere zum Katholizismus bekehrt werden könnte.“51 Ein herausragender Vertreter dieser neuen Strömung ist auch der Geograph Jovan Cvijić, der die islamisierte Serben in Bosnien als Brücken des türkisch-östlichen Einflusses betrachtet. Er beschäftigt sich in erster Linie mit dem Einfluss religiöser Konversionen auf die Identitätsbildung, weil sie die religiöse Vielfalt im serbisch-kroatischen Volk vergrößerten und zur Entstehung der religiösen Sensibilität und Ressentiments beitrugen, die man entgegen meiner weiter oben geäußerten Festellung unter dem Einfluss der Aufklärung und des Zivilisationsfortschritts im Laufe des 19. Jahrhunderts auf dem absteigenden Ast wähnte.52 Nach Cvijić entwickeln sich Intoleranz, Gegensätze, Neid und Hass relativ spontan zwischen den getrennten, in sich geschlossenen Gruppen, Parteien und Klassen. Diese Gefühle werden in den Religionsgemeinschaften intensiver, in denen Isolation und Verschlossenheit auf das Niveau der Ideologie gehoben werden, weil die Zugehörigkeit mit den fundamentalen Ansichten über die menschliche Seele und ihre Erlösung in Verbindung gebracht wird. Aus diesem Grund ist die verstärkte religiöse Verschiedenartigkeit das schwerste Erbe aus der türkischen, österreichischen und venezianischen Epoche. Cvijić ist weiter der Meinung, dass die Bekehrung zum Islam in Bosnien oft gewaltsam vonstatten ging. Und zwar nicht durch die Türken, sondern seitens der früher bekehrten Muslime, die aufgrund ihrer angeborenen Eifrigkeit und Empfindlichkeit bestrebt waren, ihre Stammesgenossen und Verwandten zum Glaubenswechsel zu verleiten. Die schärfsten Konflikte zwischen Serben und Muslimen entstanden wegen ähnlicher Bestrebungen in Fragen der Mentalität und der staatlichen Herrschaft.53 Er führt auch aus, dass der Islamisierung in hohem Maße Bogumilen und Orthodoxen unterlagen, weil bei ihnen das Christentum keine tieferen Wurzeln geschlagen hatte bzw. keine gut organisierte orthodoxe Kirche existierte. Ähnlich wird auch die Bekehrung zum Katholizismus bzw. zur unierten Kirche erklärt, die hauptsächlich als Folge schwacher kirchlicher Organisationsstrukturen und des isolierten Lebens unter der Jakov Ignjatović, Memoari. Rapsodije iz prošlog srpskog zivota (Memoiren. Rapsodien aus dem vergangenen serbischen Leben). Beograd 1966. 42.





Ferdo Šišić, Korespondencija Rački-Štrosmajer (Die Korrespondenz Rački-Strossmeier) Bd. II. Zagreb 1929.

322-323.

Jovan Cvijić, Balkansko poluostvrvo i južnoslovenske zemlje (Die Balkanhalbinsel und die südslawischen Länder) I. Beograd 1922. 406.

Petar Džadžić, ebd. 247.

katholischen Mehrheitsbevölkerung gewertet wird. Dem Einfluss äußerer religiöser Zentren, vor allem den bosnischen Franziskanern, schreibt Cvijić die Differenzierung der orthodoxen und katholischen dinarischen Bevölkerung in Charakter und Denken zu. Der gewaltsame Glaubensübertritt sowie den Einfluss Österreich-Ungarns macht er auch verantwortlich für den Zustand der gesellschaftlichen Anarchie und der endemischen Gewalt in Kosovo.

Cvijićs Schule beharrt auf der gemeinsamen Herkunft und Eigentümlichkeit der südslawischen Völker und auf der Gemeinsamkeit von Muslimen, Serben und Kroaten überhaupt, z.B. in den Schriften von Tihomir or ević. In der Tradition Cvijićs äußerte sich

auch Vladimir Dvorniković:

„Auf der einen Seite entwickelte sich die kompromissbereite Biologie der einfachen Bevölkerung [raja] oder die Akkomodation mit Hilfe der Islamisierung [hier ist der Erhalt früherer Privilegien gemeint, der Autor], auf der anderen Seite kam die Heroisierung, der zähe Kampf um und die Hoffnung auf die Befreiung.“54 Auch Dvorniković erklärt die Islamisierung in Bosnien als Folge der kirchlichen und feudalen Anarchie, erkennt aber auch die Bedeutung des Drucks von außen. Er hebt vor allem den ungarischen Widerstand gegen die bosnische Unabhängigkeitsbewegung hervor, was schließlich zum Islam führte. Durch die Verherrlichung der bosnischen Bogumilen und ihres Glaubens als einer autochthonen slawischen Freiheitstradition und Staatlichkeit rechtfertigt

Dvorinković die Islamisierung als eine Trotzreaktion des Volkes:

„Bosnien rettete sich vor Rom und Ungarn! Der bosnische Marko wurde zum Türken aus Trotz.“55

4. Die serbische Historiographie über religiöse Konversionen Die Islamisierung von Bosnien-Herzegowina sowie die religiöse Zugehörigkeit seiner Bevölkerung vor den osmanischen Eroberungen zählen sicherlich zu den größten Problemen in der Historiographie der südslawischen Völker, für die sich nach anderthalb Jahrhunderten der Reflexion immer noch keine Lösung abzeichnet. Zahlreiche Diskussionen zu diesen Themen hatten und haben immer noch den Charakter propagandistischer und politischer Schriften, die nicht dem Ziel wissenschaftlicher Wahrheitsfindung dienen, sondern eigene Territorialansprüche untermauern sollen.

Wie wir bereits sehen konnten, gründete sich die Theorie der österreichischen Historiker von der massenhaften Konversion der „bosnischen Bogumilen“ in den ersten Jahren der osmanischen Verwaltung sowohl auf historischer Unkenntnis als auch auf den politischen Erfordernissen jener Zeit. Sie fiel trotz der gegensätzlichen nationalen Narrationen bei den verschiedenen südslawischen Völkern auf fruchtbaren Boden, obwohl sie natürlich unterschiedlichen Motiven und Interpretationen unterworfen war. Die serbische Historiographie teilt sich in die Befürworter der „Bogumilentheorie“ und die Anhänger der Theorie, dass die Bogumilen eigentlich Serben bzw. Orthodoxe waren.

Vladimir Ćorović, der den Befürwortern der „Bogumilentheorie“ zugeordnet wird, gibt in seinem Geschichtswerk „Bosnien und Herzegowina“ ein sehr komplexes und objektives Bild der Islamisierung in Bosnien. Er berücksichtigt dabei zahlreiche Faktoren, insbesondere das Vladimir Dvorniković, Borba ideja (Kampf der Ideen). Beograd 1995 (Erste Auflage 1937). 58.

Ebd. 81 Fehlen einer starken orthodoxen oder katholischen kirchlichen Organisationsstruktur, die politische Zwietracht unmittelbar vor den türkischen Eroberungszügen, die ökonomische Motive, die Einwanderung der muslimischen Bevölkerung nach Bosnien in den folgenden Jahrhunderten und andere mehr.56 Viele ältere Darstellungen in der serbischen Geschichtsschreibung gehen davon aus, dass in Bosnien die Bogumilen islamisiert wurden und nicht die Serben. Diese Sichtweise lässt die Serben als ein Volk erscheinen, daß sich durch sein ununterbrochenes und kontinuierliches Nationalbewusstsein auszeichnet.57 Der Glaube an und das Werben um die Unerschütterlichkeit und Unzerbrechlichkeit des Serbentums und Orthodoxie kamen insbesondere in der religiös und national komplexen Situation Jugoslawiens zwischen den

beiden Weltkriegen zum Ausdruck:

„Zahlreiche Übertritte von der Orthodoxie zum Islam gab es nur in der ersten Periode des Untergangs und der Unterjochung der Serben, und zwar in erster Linie in höheren sozialen Schichten, die nur an Besitzstandwahrung interessiert waren. Später, trotz des Grauens der Verfolgung, kam es viel seltener zu Konversionen zum Islam oder zu einem anderen Glauben, und wenn dies geschah, dann meistens ungern und unbewusst. Die Fälle des Glaubensabfalls, die unabhängig von allgemeinen Rahmenbedingungen waren, traten bei den orthodoxen Serben in der Türkei sehr selten auf; sie waren fast unmerklich. Die Serben haben ihren Glauben nicht nur bewahren können, sondern konnten ihn in der Folge sogar verfestigen.

Propagandaanstrengungen, Verfolgung und Misshandlungen konnten sie in ihrer Überzeugung nicht erschüttern.“58 Diese These hat in leicht abgewandelter Form bis zum heutigen Tage überdauert. Sie spiegelt sich auch in neueren Arbeiten in der Behauptung, dass die in Bosnien „weitverbreitete Bogumilensekte das Christentum nicht besonders geschätzt hat“, während in Kosovo nur Albaner zum Islam konvertierten, die man allgemein für launenhafte Menschen und professionelle Krieger hält, die einer starken Führungsperson bedürften, im Gegensatz zu den freiheitsliebenden und individualistisch gesinnten Serben.59 Der Mediävist Miodrag M.

Petrović schließt die Serben aus der Islamisierung aus, weil sie ihre Errettung angeblich dem Heiligen Sava verdankten, der sie in sein „Regeln“ erwähnte, obwohl er nicht aufzuzeigen vermag, welchen empirischen Effekt diese Tatsache hatte.60 Die Existenz von Muslimen in Kosovo des 16. und 17. Jahrhunderts wird ausschließlich mit der Einwanderung und Ansiedlung islamisierter katholischer Albaner erklärt. Dagegen wird die Islamisierung von Serben nur unmittelbar nach der Großen Wanderung und nach dem Übergang des Patriarchats von Peć in griechische Hände behandelt. Dabei wird die Islamisierung der serbischen Bevölkerung in erster Linie als gewaltsamer Akt und vorgetäuschte Annahme der neuen Religion beschrieben, die sich erst einige Generationen später und nicht zuletzt infolge der Vermischung mit der albanischen Bevölkerung gefestigt hätte.61 Dies ist nach Slijepčević eine noch tragischere Niederlage als die auf dem Amselfeld, da sich zur politischen Unterdrückung Vladimir Ćorović, Bosna i Hercegovina (Bosnien-Herzegowina). Beograd 1925.

Vasa Čubrilović, Prvi Srpski ustanak i bosanski Srbi (Der Erste serbische Aufstand und die bosnischen Serben). Beograd 1939. 12.

Vladimir A. Majevski, Srpski patrijarh Varnava i njegovo doba ( Der serbische Patriarch Varnava und seiner Zeit), Bd. 1 Osijek 1933. 14.

Alex N. Dragnich, Slavko Todorovic, The Saga of Kosovo: Focus on Serbian-Albanian Relations. Boulder 1984. 48.

Miodrag M. Petrović, Spis o izmailćanskoj veri u Zakonopravilu svetoga Save (Verzeichnis über den ismailitischen Glauben im Gesetzbuch des Heiligen Sava), Istorijski časopis XLII-XLIII (1997). 5-23.

Boško I Bojović, Le passé des territoires: Kosovo – Metohija (Xie-XVIIe siécle, Balkan Studies 38/1 (1997).

Vgl. auch Bataković, The Kosovo Chronicle. Beograd 1992. 45.



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