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«Die Interpretation des religiösen Bekenntiswechsels bei der Herausbildung des serbischen Nationalbewusstseins Um die Rolle des Konfessionswechsels ...»

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„… man darf keineswegs die Tatsache vernachlässigen, dass die Islamisierung am gründlichsten unter Serben durchgeführt wurde. Vergeblich und zwecklos sind alle Diskussionen darüber, ob es gewaltsame Bekehrungen zum Islam gab oder nicht, weil jeder Verzicht auf die alte Religion und die Annahme der neuen, nicht nur individuell sondern auch kollektiv, ohne vorherigen Druck egal welcher Art schlicht undenkbar ist. Eine der wirksamsten Druckformen war das Versprechen einer besseren und sichereren Existenz, aber auch Beteuerungen, dass die neue Religion gehaltvoller ist, weniger moralische Dilemmata nach sich zieht, alltägliches Vergnügen bietet und einen sicheren Platz im Paradies ermöglicht. Auseinanderdriftend infolge der osmanischen Eroberungszüge traten viele Serben zum Islam über, um ihr Leben und ihren Besitz zu retten, aber auch um gleichberechtigte Mitglieder der neuen Gesellschaft zu werden und ihre dadurch gewachsene Bedeutung nach außen zu zeigen. Es wurden zwar in Serbien weniger Türken angesiedelt als in anderen Ländern, sie beharrten aber auf der Islamisierung, weil sie aufgrund ihrer Findigkeit wussten, dass Konvertiten mit mehr Geschicklichkeit Zwietracht unter ihren bisherigen Landsleuten und Verwandten sähen können als sonst irgendjemand. Auf dem Balkan und insbesondere im Nahen Osten sind historische Ablagerungen zu tief, als dass es nicht zu einer allgemeinen Erfahrung kommen konnte, dass Konvertiten in sich einen, ins Unterbewusstsein verdrängten, blinden Hass gegen diejenigen herumtragen, deren Religion sie einst angehörten. Sie müssen sich ab und zu auch vor sich selbst durch ihre Hassausbrüche gegen diese Menschen beweisen.“81 Trotz des üppigen historischen Untersuchungsmaterials und der intensiven Erforschung der Unierung als Phänomen mangelt es an einem kritischen historiographischen Zugang, der komparativ und im Kontext der Verhältnisse innerhalb der Habsburger Reiches sowie der ideengeschichtlichen Entwicklung des Prinzips der religiösen Toleranz die Versuche und Strategien der Unierung respektive Katholisierung der serbischen Bevölkerung bewertet.82 Dragnich, Todorovich, ebd. 53 Samardžić, ebd. 14. Den gleichen Standpunkt vertritt Radovan Samardžić in seinem Aufsatz: Turci u srpskoj istoriji (Die Türken in der serbischen Geschichte), in: Zbornik za orijentalne studije Bd. 1.Beograd 1992, in dem er die Periode der osmanischen Herrschaft als einen ständigen Konflikt mit Türken und als serbisches Märtyrertum darstellt und zu der folgenden Schlussfolgerung kommt: “Die Zeit formte anthropologisch die Serben, so dass sie zum Antipoden der Türken wurden, sowohl in Bezug auf ihr Aussehen als auch auf ihre Moralvorstellungen.”(37) Über die historische Entwicklung des Prinzips der religiösen Toleranz gibt es zahlreiche Arbeiten. Vgl. Béla K. Király, Tolerance and Movement of Religious Dissent in Eastern Europe. Boulder 1975. Die Union mit der römisch-katholischen Kirche hat in manchen Fällen den Anstoß zur Entstehung der nationalen Sprache und Autonomie gegeben und fungierte nicht selten als ihr Garant. Bei den Albanern: Max Demeter Peyfuss, Religious Confession and Nationality in the Case of the Albanians, in: Religion, State and Ethnic Groups. Hg. D.

A. Kerr. Dartmouth 1992, bei den Rumänen Keith Hitchins, A Nation Discovered. Romanian Intellectuals in Transylvania and the idea of Nation 1700/1848. Bucharest 1999.

Man projiziert vielmehr in die Unierungsversuche seit dem 17. Jahrhundert das Streben nach Zerstörung der in dieser Periode sehr diskutablen serbischen nationalen Individualität hinein.83 Es überwiegt eine schematisierte Darstellung, ähnlich wie in der „Geschichte des serbischen

Volkes“ von Stanoje Stanojević:

„Ohne jede Rücksicht und Skrupel, gesetzeswidrig und ungerecht, gewaltsam und grausam agierte die katholische Propaganda, allen voran die Jesuiten, die immer und überall dem serbischen Volk die Union aufzwangen durch Gewalt oder Betrug.“84 Eine neuere Einschätzung eines zeitgenössischen Autors verbindet diese Bewertung mit den

heutigen Verhältnissen:

„[…] das serbische Volk von Dalmatien bis Baranja (und weiter) war jahrhundertelang dem Druck katholischer kirchlicher und politischer Herrschaftsstrukturen unterworfen, die es zwingen wollten, seinem orthodoxen Glauben, seiner Kirche und Nationalität zu entsagen, uniert und katholisiert und darüber hinaus auch kroatisiert zu werden. Kroatisierte Serben wurden dann zu erbitterten Feinden des religiösen und ethnischen Milieus, aus dem sie stammen. […] All diese Erscheinungen dauern auch heute noch an und scheinen kein Ende zu nehmen.“85 Die Verhandlungen über die Union einiger Teile der Hierarchie von Peć oder mancher orthodoxer Bischofe werden als diplomatische Manöver betrachtet, während jede Aktion zugunsten der Union als brutaler Druck gebrandmarkt wird.86 Durch die konsequente Orientierung am teleologischen Ansatz wird dem Kampf bzw. dem Widerstand gegen die Unierung die meiste Aufmerksamkeit geschenkt, was man am Beispiel der Zerstörung des serbischen Klosters Marče durch Brandstiftung beobachten kann.87 Wenn der Widerstand gebrochen wurde, wie im Falle des unierten Gebiet Žumberak, dann senkte sich nach Gavrilovićs Einschätzung ein „dunkler jesuitisch-unierter Vorhang“ auf seine Bewohner.88 Konflikte zwischen den Gläubigen und dem Klerus, insbesondere mit den höheren kirchlichen Hierarchiestufen, die im 19. Jahrhundert sehr oft für den Übertritt zur unierten oder zur „römischen“ Kirche verantwortlich waren, werden in der Forschung fast vollkommen Slavko Gavrilović, Unijaćenje Srba u Hrvatskoj, Slavoniji i Baranji (XVI-XVIII vek) (Die Unierung der Serben in Kroatien, Slawonien und der Baranja 16. bis 18. Jahrhundert, in: Srpski narod van granica današnje





SR Jugoslavije. (Das serbische Volk außerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik Jugoslawien) Belgrad:

1996. 38.

Stanoje Stanojević, Istorija srpskog naroda (Geschichte des serbischen Volkes). Beograd 1926. 288.

Slavko Gavrilović, Problem unijaćenja i kroatizacije Srba (Das Problem der Unierung und Kroatisierung der Serben), in: Republika Srpska Krajina.(Die Republik Serbische Krajina) Beograd, Knin 1996. 124, und idem, Katolicka crkva i Srbi u Habzburškoj monarhiji u XVII i XVIII veku (Die Katholische Kirche und die Seben in der Habsburger Monarchie im 17. und 18. Jahrhundert) in: Evropa i Srbi (Europa und die Serben). Hg. Slavenko Terzić. Belgrad 1996.

Samardžić, Istorija srpskog naroda (Geschichte des serbischen Volkes) Bd. III-2. 87.

Slavko Gavrilović, “Borba protiv unijaćenja u karlovačkom generalatu (Der Kampf gegen die Unierung im Generalat Karlovac), in: Istorija srpskog naroda (Geschichte des serbischen Volkes) Bd. IV-1 Beograd 1986, oder Kosta Milutinović, U borbi protiv unijaćenja. (Im Kampf gegen die Unierung) in: Istorija srpskog naroda (Geschichte des serbischen Volkes)Bd. V-2. Beograd 1981. 284-288.

Slavko Gavrilović, Unijaćenje i pokatoličavanje Srba (XIII-XIX vek) (Unierung und Katholisierung der Serben 13. bis 19. Jahrhundert, in: Iz istorije Srba u Hrvatskoj, Slavoniji i Ugarskoj (XV-XIX vek) (Aus der Geschichte der Serben in Kroatien, Slawonien und Ungarn 15. bis 19. Jahrhundert. Hg. idem. Belgrad 1993. 45.

ausgeblendet.89 Eine unmittelbare Folge dieser Sichtweise sind Meinungsverschiedenheiten im Hinblick auf die Unierung und die „patriotische“ Haltung des serbischen Klerus zwischen unserer Historiographie und dem nicht besonders rosigen Bild, das ausländische Experten zu diesem Thema zeichnen.90 Nur einige wenige Autoren wie Hrabak verweisen auf die Komplexität und Ambivalenz der kirchlichen Union in der Geschichte. Er zieht im Falle

Dalmatiens folgende Schlussfolgerung:

„[...] in Sachen Religion war das Volk ziemlich unbewandert, und als ein schärferer Wind zu wehen begann, zogen sie sich in sich selbst zurück, passten sich nur so viel wie nötig an […] Das Volk konnte sich eigentlich glücklich schätzen, dass es nicht besonders viele Popen in seiner unmittelbaren Umgebung gab, denn sie waren bis Ende des 17. Jahrhunderts die wichtigsten Triebkräfte der Bekehrung zur unierten Kirche.“91 Am problematischsten in der Behandlung der Unierung ist die unkritische Verknüpfung der vergangenen Ereignisse und ihre Gleichsetzung mit dem aktuellen politischen Geschehen und seinen Akteuren, und zwar mit Hilfe der zeitlichen Kompression, einer klassischen Methode der Geschichtsmanipulation. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist die Interpretation der Unierung als Phänomen, das bis zum heutigen Tage andauert und kein Ende nimmt. Vasilije Krestić schrieb im Nachwort der Übersetzung des Buchs von Johann Heinrich Schwicker „Zur Geschichte der kirchlichen Union an der kroatischen Militärgrenze“ Folgendes:

„Schwicker und sein Werk schwieg man tot, und verfälschte die Geschichte der unierten Serben im Geiste der aggressiven Ideen der kroatischen katholischen Kirche und großkroatischer Chauvinisten, die in den Vertretern der Orthodoxie von Anfang an nur Schismatiker erblickt haben, die man mit allen Mitteln zum „richtigen und allein selig machenden Glauben von Jesus Christus“ bekehren sollte.“92

Ein weiterer Kommentator, Jovan Olbina, schrieb folgende Zeilen:

„Die Geschichte der Serben in kroatischen Gebieten ist nichts anderes als eine furchtbare Kontinuität der Ereignisse. Nichts Neues unter der Sonne. Dieses Buch soll uns helfen, die Gegenwart leichter zu beurteilen und uns besser auf die Zukunft vorzubereiten, weil die Situation vor 120 Jahren [fehlerhafte Zahlenangabe, die sich zwei Mal wiederholt, denn es handelt sich um Ereignisse vor 220 Jahren] mit der heutigen Lage vergleichbar ist, nur in einem anderen Kontext.“ Olbina geriert sich so, als ob die damaligen und heutigen Kroaten im Verbindung mit Baron von Koler, General Petazzi und anderen Akteuren der Union in Žumberak standen, die Schwicker in seinem Buch beschreibt. Er macht darauf aufmerksam, dass 1891 drohten die Bewohner des serbischen Dorfs Dragotinja in Kroatien der kirchlichen Führung mit dem Übertritt zum Katholizismus, falls ihr alter Parochus nicht wieder eingestellt werden sollte. (AMK, Fond A 1891-168) Vgl. auch Slavko Gavrilović, J. V. Kostjašov, Srbi u Habzburškoj Monarhiji u XVIII veku (Die Serben in der Habsburger Monarchie im 18. Jahrhundert) (Rezension), in: Zbornik za istoriju MS (1999).

Bogumil Hrabak, Srbi u Dalmaciji i Boki kotorskoj od početka XVI do kraja XVIII veka (Die Serben in Dalmatien und der Bucht von Kotor vom Beginn des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts), in: Srpski narod van granica današnje SR Jugoslavije (Das serbische Volk außerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik Jugoslawien). ebd. 79.

Vasilije. Krestić im Nachwort der 2. Auflage von Johan Hajnrih Šviker, Istorija unijaćenja Srba u Vojnoj Krajini (Geschiche der Unierung der Serben in der Militärgrenze), übersetzt von Nikola Živković. Novi Sad

1995. Im Original: Johann Heinrich Schwicker, Zur Geschichte der kirchlichen Union in der croatischen Militärgrenze. Wien 1874.

„[...] in nur 19 Jahren die Orthodoxie in Žumberak verschwunden ist. Aus Serben wurden Kroaten, deren Nachkommen in unserer Zeit (erinnern wir uns bloß an den unierten Vladika Janko Šimrak im vergangen Krieg!) militanter und blutrünstiger waren als viele ihrer römisch-katholischen Brüder.“93 Die Figur des unierten oder kroatisierten Serben als der erbitterte Feind des Serbentums zusammen mit der obigen Darstellung des islamisierten Serben, spielt eine Schlüsselrolle in der Gestaltung der Beziehungen gegenüber dem Anderen. Als Synthese aller existierenden und hier nur teilweise dargestellten mythologisierten Interpretationen könnte die Auffassung der Glaubensübertritte dienen, die der zeitgenössische serbische Kulturforscher Bojan

Jovanović vertritt:

„Durch den Übertritt zum Islam zum Zwecke der Bewahrung alter Privilegien und der Erlangung neuer, wurden Serben zu intoleranten und erbitterten Gegnern ihrer bisherigen ethnischen Brüder. Diese neue Identität der Konvertiten, die man mit den Eroberern identifizierte, führte zu einem unbewussten inneren Konflikt, für den Irrationalität ein typisches Merkmal war. Da die Bewahrung der ethnischen Identität die Vorbedingung der Kontinuität einer Kultur ist, war die Annahme einer anderen Religion der entscheidende Schritt zur ethnischen Entfremdung, die sich mit ihren negativen Konnotationen manifestierte.

[…] Die Unierung und Taufe der Serben [sic] im westlichen Teil der balkanischen Halbinsel in Dalmatien und Kroatien, durchgeführt zum Zwecke der Verneinung ihrer ethnischen Identität, nahm im vergangen Krieg, wie allgemein bekannt, die Gestalt eines Völkermords an.“94 Es ist symptomatisch, dass auch die historiographische Literatur über die Unierung und Islamisierung in Serbien als Bestandteil der Erstarkung der Nationalismus in Erscheinung tritt, und zwar im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges und der jüngsten Kriege um die Aufteilung der Erbmasse des sozialistischen Jugoslawiens. Dies hatte sehr deutliche Konsequenzen.95 In diesen Arbeiten beschäftigt sich die serbische Geschichtsschreibung fast ausschließlich mit jenen Ereignissen, in denen die Serben das Untersuchungsobjekt bzw. die Jovan Olbina im Nachwort des Buches von Schwicker, ebd. 96.

Bojan Jovanović, Srbi u ključu nacionalne karakterologije (Die Serben als Schlüssel der Nationalcharakterologie), in: Karakterologija Srba (Charakterologie der Serben). ebd. 22.



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