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«Serenella Iovino (Turin) Erzählte Verflechtungen. Der Posthumanismus und Italo Calvinos narrative Ontologie The question about the boundaries of the ...»

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In seiner materiellen Indifferenz gegenüber Formen und Zuständen, gegenüber einer Existenz als Individuum oder als Kollektiv, ist Qfwfq das typische Beispiel eines – in der Sprache der Posthumanisten – "critters", ein Wesen / Ding, das "material, specific, non-self-identical, and semiotically active" ist (Haraway 2008: 250). "Critters" sind genau wie Qfwfq belebte Wesen "where the line between 'animate' and 'inanimate' is taken as given, rather than an effect of particular boundary-drawing practices" (Barad 2011: 127). In einem bedeutsamen Sinn also haben "Critters" wie Qfwfq keine "inherently determinate identities, by definition" (ebd.: 127). Die Geschichte "La spirale" / "Die Spirale" veranschaulicht beispielhaft die Art, wie Calvino diese verschwommenen Grenzen der Raum-Zeit-Materie darstellt. Hier ist Qfwfq ein Meeresorganismus, der aus Liebe seine Schale erzeugt und sie als Kernzelle einer jeden zukünftigen materiell-semiotischen Emergenz begreift. Dieser Organismus löst die Entwicklung einer spiralförmigen Konstellation aus, die fünfhundert Millionen Jahre später eine Ansammlung von Daseinsformen umfasst: Pyramiden und ägyptische Luftfahrtlinien, Spinoza und den "Spinoza"-Eintrag in einer holländischen EnzykloPhiN-Beiheft 10/2016: 35 pädie, eine neolithische Hacke, in einem Feld vergraben, und die Hacke des Bauern, der sie ausgräbt, Herodot und jene, die ihn in zweisprachigen Ausgaben lesen, Kleopatra und Filme über Kleopatra (Calvino 1989: 298–299). Alle diese Dinge kommen eines vom andern, und ihre Identitäten werden auf gewisse Weise wechselseitig gespiegelt und sind aufeinander angewiesen. Das eine enthält immer bereits das andere, genau wie die Molluske, die beim Fabrizieren ihrer Schale sich selbst auf andere Weise duplizierte.

Was Calvino uns zu sagen versucht, ist, dass Identität genau wie Realität ein mehrschichtiger Prozess ist und keine Eigenschaft von Individuen. Sie ist "diffracted through itself" (Barad 2011: 126) und offen für Multiplizität. In Cosmicomics und seinen Fortsetzungen wird dieses Streben nach Vervielfältigung und nach dem Vervielfältigten als intrinsisch dargestellt für ein Universum voller Agency, das sich selbst als Partner und als Sprache gebraucht. Eines der signifikantesten Beispiele für diese Dynamik ist "Priscilla", eine Geschichte aus t zero,7 in der Calvino die Phänomenologie einer pulsierend aktiven, sich eifrig selbst organisierenden Materie beschreibt, die bewegt ist von Liebe, Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Bewusstheit und Erinnerung. In dieser Reise der Selbstorganisation produziert Qfwfq, eine "verliebte / sehnsuchtsvolle" Zelle, andere Wesen und Bedeutungen, gekennzeichnet durch das Erscheinen von

Pluralität innerhalb des Kerns:

il mio stato di desiderio, il mio stato-moto-desiderio di moto-desiderio-amore mi muoveva a dire, e siccome l’unica cosa che avevo da dire era me stesso, ero spinto a dire me stesso, cioè a esprimermi. […] [Q]uesto tutto me stesso era un luogo in cui c’era tutto fuorché me stesso: cioè avevo il senso d’essere abitato, no: di abitarmi, no: di abitare un me abitato da altri, no: avevo il senso che un altro fosse abitato da altri. (Calvino 2004: Bd. II, 281–283) mein Verlangen, mein Zustands-Regungs-Verlangen nach Regung-VerlangenLiebe trieb mich zum Sagen, und da das einzige, was ich zu sagen hatte, ich selber war, sah ich mich gedrängt, mich selber zu sagen, also mich auszudrücken. […] [als wäre] dieses ganze Ich-Selbst ein Ort, an dem es alles gab außer mir; mit anderen Worten, ich hatte das Gefühl, bewohnt zu sein, nein: mich zu bewohnen, nein, ein von anderen bewohntes Ich zu bewohnen […]. (Calvino 1989: 331–333) Diese Pluralität ist unser innewohnendes Schicksal. Generation um Generation wurde es in unsere Zellen eingeschrieben und wird zu einem Zukunft erzeugenden Gedächtnis, in dem jede Bewegung wie eine Rekapitulation der Vergangenheit erscheint: "haben wir einmal festgelegt, daß das, was ich 'ich' nenne, aus einer bestimmten Zahl von Aminosäuren besteht, die sich auf eine bestimmte Weise aneinanderreihen, so folgt daraus, daß im Innern dieser Moleküle bereits alle je irgend möglichen Beziehungen vorgesehen sind" (ebd.: 79/343). MateriÜbersetzung aus Biocomics, 3. Teil in Cosmicomics 1989.

PhiN-Beiheft 10/2016: 36 ell und semiotisch ist das Andere immer schon zusammen mit demselben, der Mensch ist immer schon zusammen mit dem Nicht-Menschen. Hier bringt uns Calvino mit einem seiner stillen coups de théâtre in eine andere Landschaft, eine Landschaft, abgeleitet aus der Transformation von Zellen, ihren Geliebten und

ihren Kombinationen:

Tutto quel che possiamo dire è che in certi punti e momenti quell’intervallo di vuoto che è la nostra presenza individuale viene sfiorata dall’onda che continua a rinnovare le combinazioni di molecole […], e questo basta a darci la certezza che qualcuno è ‘io’ e qualcuno è ‘Priscilla’ nella distribuzione spaziale e temporale delle cellule viventi […]. Già questo basta, Priscilla, a rallegrarmi, quando allungo il mio collo ricurvo sul tuo e ti do un leggero morso sul pelo giallo e tu apri le narici, scopri i denti, e t’inginocchi sulla sabbia, abbassando la gobba all’altezza del mio petto in modo che io possa appoggiarmici e spingerti da dietro facendo forza con le zampe posteriori, o che dolcezza quei tramonti nell’oasi ti ricordi quando ci slegano il carico dal basto e la carovana si disperde e noi cammelli ci sentiamo tutt’a un tratto leggeri e tu spicchi la corsa ed io trottando ti raggiungo nel palmeto. (298) Alles, was wir sagen können, ist lediglich, daß an bestimmten Punkten und Momenten der leere Zwischenraum, den unsere individuelle Präsenz darstellt, von jener Woge berührt wird, die unablässig die Kombinationen der Moleküle erneuert […] und dies genügt, uns die Gewißheit zu geben, daß in der räumlichen und zeitlichen Verteilung der lebenden Zellen jemand 'ich' und jemand 'Priscilla' ist […].





Schon dies allein genügt, Priscilla, mich froh zu machen, wenn ich meinen gebeugten Hals über deinen recke und dir leicht in das gelbe Fell beiße und du die Nüstern blähst und die Zähne bleckst und dich in den Sand niederkniest, um den Höcker auf die Höhe meiner Brust zu senken, so daß ich mich auf ihn stützen und dich von hinten stoßen kann, die Hinterbeine fest in den Sand gestemmt […].

(Calvino 1989: 350) Vor diesem wirbelnden Horizont, wo Sprache und Bewusstsein, Erinnerung und Liebe herausblubbern aus Ozeanen von Materie, spielt es keine Rolle, ob eine menschliche Stimme benutzt wird, um eine Zelle von ihrem (unserem) semiotischen Begehren sprechen zu lassen oder ob sie einem Kamel geliehen wird, um sich an seine (unsere) Freude bei der Paarung zu erinnern.

"Priscilla" ist – wie viele von Calvinos Geschichten zu biologischen

Themen – theoretisch gespiegelt in einem Abschnitt aus A Thousand Plateaus:

all becomings are already molecular. […] Starting from the form one has, the subject one is, the organ one has, or the functions one fulfills, becoming is to extract particles between which one establishes the relations of movement and the rest […]. This is the sense in which becoming is the process of desire. […] It indicates […] a zone of proximity or copresence. (Deleuze / Guattari 2004: 300–301) Und genau wie die Subjekte bei Deleuze und Guattari nomadisieren auch die Subjekte bei Calvino in einem Raum ohne Einzäunungen oder Grenzen. Calvinos Erzähltechnik umfasst vielerlei Perspektiven von Subjektivität und Identität und ist dadurch – vor allem in Herr Palomar und Cosmicomics – auch nomadisierend und entterritorialisiert. Wenn Calvino die Abstammung des Lebens zuPhiN-Beiheft 10/2016: 37 rückverfolgt zur Genealogie des Universums, schreibt er die menschliche Geschichte neu, auf eine umfassendere Art und Weise, und inszeniert damit "a creative sort of becoming", eine "performative metaphor that allows for otherwise unlikely encounters and unsuspected sources of interaction, experience, and knowledge" (Braidotti 2011: 38).

In seiner Erzählung "El Immortal" (1949), "Der Unsterbliche", schreibt Jorge Luis Borges: "Sie wußte, daß innerhalb eines unendlichen Zeitraums jedem Menschen alles widerfährt. […] Wie Cornelius Agrippa bin ich Gott, bin Heros, bin Philosoph, bin Dämon und bin Welt, womit auf mühsame Weise gesagt ist, daß ich nicht bin" (Borges 2003: 23). Calvinos Mensch ist nicht unsterblich, ganz im Gegenteil: Er ist eine Übergangsform inmitten von endlos vielen anderen Formen. Aber gleichzeitig und aus eben diesem Grund ist er – wie der Unsterbliche bei Borges – alles. Oder besser gesagt – er ist alle Dinge in ihren "differential becomings" einschließlich des Menschen. Während Borges Subjektivität als transzendentale Form von Erfahrung bestehen lässt ohne Rücksicht auf Individualität, bricht Calvino die Bindungen von Subjektivität als einer festen Kategorie auf und erweitert das Feld der Erfahrung über das Ego hinaus. Das, was Erfahrung möglich macht, ist die innere Ko-Implikation von Materie und Bedeutung, die die Kreativität des Universums charakterisiert, und diese KoImplikation ist erzählbar nicht nur "all the way up: from cell to society" (Wheeler 2006: 120), sondern sogar von Organisationsformen der Materie aus, bevor Zellen überhaupt existierten. Deshalb ist jedes lebende Wesen nicht einfach nur metaphysisch, sondern physisch und strukturell verbunden mit allem. Es ist alles, die Welt in ihrer differenzierenden Komplexität. Calvinos Posthumanismus ist kein metaphysischer Monismus, sondern ein materiell-semiotischer Monismus in Theorie und Praxis.

3 Coda: In Richtung auf einen humaneren Humanismus In ihrem Essay "Otherworldly Conversations, Terran Topics, Local Terms" reflektiert Donna Haraway über "the stunning narrative and visual imagery of structural-functional complexity", in der alle lebenden Formen, sowohl menschliche als auch nichtmenschliche, miteinander verbunden sind, "bound together in

the ultra-structural tissues of our being" (163). Sie schreibt:

We must engage in forms of life with the nonhumans – both machines and organisms […]. Refiguring conversations with those who are not 'us' must be part of that project. We have to strike up a coherent conversation where humans are not the measure of all things and where no one claims unmediated access to anyone else (Haraway 2008a: 174).

PhiN-Beiheft 10/2016: 38 Posthumanistische Hybridität bedeutet Offenheit, Inklusion von Formen und Naturen – auf eine Art und Weise wie das nomadische Subjekt nach Rosi Braidotti erlaubt "to think through and move across established categories and levels of experience: blurring boundaries without burning bridges" (2011: 26).

Posthumanismus ist dann auch eine 'menschlichere' Form von Humanismus – ein Humanismus, der nicht nur über den Menschen hinausgeht, sondern der auch andere Menschen einschließt sowie vor allem die vielen Elemente, die tatsächlich und tiefgreifend unsere Gegenwart beeinträchtigen. Calvino erklärt dies in einer Episode von La Giornata di uno Scrutatore (Der Tag eines Wahlhelfers), wo Darwins Vision den Hintergrund bildet für eine postmarxistische Geschichtsphilosophie, in der sich Mendels Vererbungslehre vermischt mit der atomaren Bedrohung des Kalten Krieges. Eingezwängt zwischen seinem Innen und seinem Außen, wird der Mensch ein amtierendes Anderes, intra- und transphysisch der Macht des "caso" (Calvino 1971: 18) / des "zufälligen Elements" ausgesetzt, sei es Uran, seien es Viren oder sei es eine Generation. Die menschliche Generation wird hier beschrieben als Pathologie, als eine Art Eigenimmunreaktion, und Menschlichsein als ein offener Horizont von Bedeutung und Materie, empfindlich gegenüber unkalkulierbaren Brüchen. Der mutmaßliche Wesenskern des Menschen ist, wie Calvino überzeugend argumentiert, dem unsicheren Verlauf der Evolution ausgesetzt, se è vero che le radiazioni atomiche agiscono sulle cellule che racchiudono i caratteri della specie. E il mondo potrà venir popolato da generazioni d’esseri umani che per noi sarebbero stati mostri, ma che per loro stessi saranno esseri umani nel solo modo in cui si potrà essere umani. (Calvino 2004: Bd. II, 26) wenn atomare Strahlung auf die Zellen einwirkt, die die Merkmale der Arten kontrollieren. Und die Welt wird möglicherweise bevölkert von Generationen von menschlichen Wesen, die in unseren Augen Monster sind, die aber untereinander menschliche Wesen sind so, wie Wesen eben menschlich sein können. (Calvino 1964: 21) Diese Zeilen sind exemplarisch dafür, wie evolutionäre Dynamik und eine relationale Vision von Ontologie übereinstimmen können im Bezugssystem des Posthumanismus. Die Philosophin und Physikerin Karen Barad verdeutlicht dies

wie folgt:

posthumanism does not attribute the source of all change to culture, denying nature any sense of agency and historicity. In fact, it refuses the idea of a natural (or, for that matter, a purely cultural) division between nature and culture, calling for an

accounting of how this boundary is actively configured and reconfigured (2007:

136).

In der kulturellen Repräsentation des 'normalen' Menschen ist Hybridität ein Zeichen von Anomalie und Krankheit. Eine posthumanistische Vision möchte PhiN-Beiheft 10/2016: 39 nicht so sehr das erhellen, was den 'hybriden' Menschen wie eine abnormale Abweichung aussehen lässt, sondern die Art, wie kulturelle Repräsentationen entstehen und ihrerseits diese Kriterien von Normalität und Abnormität produzieren können. Sie verlangt eine Reflexion über Grenzen als materiell-diskursive Methoden, die natürlich und kulturell modifiziert werden können, "configured and reconfigured". Indem Calvino den Pfaden dieser Strukturen in den Verflechtungen unserer Körperzellen folgt, beim geopolitischen Gleichgewicht des Kalten Krieges, bei der Atomforschung, der Verbreitung von Viren, in nationaler Politik und hygienischen Strukturen, zeichnet seine Erzählung an den Grenzen des Menschlichen eine Landschaft von Verbindungen und gegenseitiger Beeinflussung nach, die die Geometrie unserer Welterfahrung neu entwerfen kann. In diesen Passagen aus Der Tag eines Wahlhelfers wie auch in den anderen zitierten Beispielen sind (innere und äußere) Enthüllung, Offenheit, Verwundbarkeit, die den Menschen charakterisieren, ein Zeichen dafür, dass die Kluft zwischen Mensch und Nicht-Mensch ein Ausgangspunkt ist für weitere Neu-Verknüpfungen. Wenn der Mensch Grenzen hat, dann können sich diese Grenzen verbinden, und in diesem Sinn sind sie unscharf und beweglich.



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