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«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

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Eigentlich haben Idealisten ausgedient. Selbst in Russland sind sie abgelöst durch Kapitalisten, Nekrorealisten und Neonihilisten. Es braucht da schon solcher ‚altmodischer‘ Träumer wie Leo Feigin und das MOSCOW C O M P O SERS ORCHESTRA FEATURING SAINKHO NAMCHYLAK, um einen würdigen Kandidaten für ein Portrait of an Idealist (LR 527) zu finden. Gemeint ist der 2004 verstorbene Nick Dmitriev, viele Jahre der gute Geist und die treibende Kraft der Avantszene in Moskau, früh schon mit dem Untergrundmagazin Delo, dann mit dem Label Long Arms, das er zusammen mit Sergey Kuryokhin initiierte, aber vor allem als unermüdlicher Veranstalter, vor Ort im ‚Dom‘ und auch mit landesweiten Gastspielen seiner Helden aus dem Westen, und nicht zuletzt als Manager des MCO. Das, in Gestalt von Vladimir Miller (piano), Vladislav Makarov (cello), Aleks Kolkowsky (violin), Vladimir Volkov (bass), Alexander Alexandrov (bassoon), Yuri Parfyonov (trumpet), Sergey Letov (saxophones, bassclarinet, flutes) und Vladimir Tarasov (drums), intoniert nun zu Musik und Texten von Namchylak und Erich Fried sowie Texten von Daniil Charms, die Miller launig in Musik setzte, eine Hommage an Dmitriev, die zwischen Pathos, Trauer und ‚Karnevalsgroteske‘ umher taumelt. Zum Auftakt skizziert Namchylak in Märchentantentonfall die ‚alten‘ Zeiten und Dmitrievs Rolle darin als ‚smooth operator‘, die Illusionen der 90er und den bitteren Nachgeschmack, der davon blieb. Bis dann das Orchester einsetzt und Namchylak in Russisch von ‚One Lilac Evening‘ und ‚Rifmachisty-Machisty‘ singt, weniger ‚schamanistisch‘ als sonst, vielmehr teils im Rezitativ oder soft-jazzig wie ‚Blissfully lonely...‘, das dann freilich vokalistisch abdreht. Der folgende Charms-Teil enthält so Bekanntes wie den Totschlag von Kamerad Mashkin an Kamerad Koshkin, die Geschichte vom Samovar, der allen, nur nicht den Langschläfern spendet - als Song im Kabarett-Stil -, und ‚Kleines Lied ("Einst ging ein Mensch aus seinem Haus...")‘ jetzt auch mit Oberton-‚Geflöte‘. Von Fried folgt dann - deutsch gesungen Einbürgerung‘, das von der ‚Einbürgerung‘ im Totenreich raunt und ‚flötet‘, und die ‚Aufzählung zum Abzählen‘ -...Übermensch Untermensch Mittelmensch Zweckmensch Geldmensch Halbmensch Doppelmensch Vollmensch Hohlmensch Normalmensch... Dazwischen setzt Namchylak mit ‚All Will Come to an End‘ selbst noch einmal, mit Bossa Nova-Lakonie, den Akzent auf die Vergänglichkeit, die nur von Träumen überdauert wird. Vom Proem abgesehen, ist diese Aufführung auf dem Uncool Jazz Festival 2007 in Posciavo genau so ‚uncool‘ oder ‚bad‘, wie sich Ironie und Trotz das wünschen.

(from the left): Sainkho Namtchylak / Nick Dmitriev / Alfred Harth / Peter Kowald / Vladimir Tarasov (in the front) / NN at Nick's apt., Moscow in 1999 Es ist doch erstaunlich, was in den Speichern so alles schlummert. Pünktlich zum 20.

Jahrestag fanden sich Mitschnitte, die nahezu komplett die Musik dokumentieren, die SERGEY KURYOKHIN (1954-96) bei seinem ersten Besuch in Kalifornien 1988 spielte.

Da sein Englisch kaum mehr beinhaltete, gibt sein damals häufigster Kommentar nun den Titel der Box Absolutely Great! (LR 910/916, 7 x CD). Vermittelt hatte die Reise Andrew Voigt, das V im ROVA Saxophone Quartet, und zudem hatte Henry Kaiser ein Treffen organisiert, aus dem die Synclavier-Gitarren-Scheibe Popular Science (1989, Rykodisc) resultierte, die hier als Bonus-CD wiederveröffentlicht ist. Hauptsächlich aber gibt es, mitgeschnitten von Ben Lindgren und von dessen Witwe ausgegraben, erstmals die kompletten Konzerte, die Kuryokhin am 21. & 22.10.88 im Noe Valley Ministry in San Francisco spielte, einmal mit dem Club Foot Orchestra (Disc 1 & 2) und anderntags mit Voigt, Henry Kaiser, peu a peu sieben weiteren Musikern und zwei Shintaido Martial Artists (Disc 3 & 4). Disc 5 & 6 enthalten Kuryokhins noch ein ganzes Stück längeres Duett mit Voigt im Kuumbwa Jazz Center, Santa Cruz, am 23.10.88, wobei auch noch das Quartett Ut Gret und drei weitere Gastmusiker den Geist von Pop Mekhanika in Kalifornien beschworen.

Schon mit den ersten Takten in San Francisco machte Kuryokhin klar, dass seine Musik Spaß macht, und dass Virtuosität dazu da ist, die Leute vom Lächeln zum Lachen zu treiben. Solo galoppierte er als ‚Barbar‘ der Postmoderne von Kitsch über Barock und Chopin zu Walzer, so dass sich Einige hüstelnd fragten, was das wohl soll, bis immer deutlicher wurde, dass in dieser Rhapsodie rasende Virtuosität, absurd-verspielter Unernst und Tragikomik à la Majakowski und Charms Geschwister waren - Kuryokhin als Chico Marx und Harpo Marx in einer Person, als Mickey Mouse at The Opry House, aber durch und durch erzrussisch. Nach einer halben Stunde stieg das Club Foot Orchestra mit ein als die perfekten Gesinnungsgenossen und Experten für Popular Mechanics.

[Ursprünglich eine Ausgeburt von Richard Kelly, hatte sich aus vier seiner Bands, The Longshoremen, Naked City (nein, nicht die), Bay of Pigs und die Alterboys, für die legendäre CLUB FOOT-Compilation (Subterranean Records, 1980) eine Urform der AnarchoHausband im Club Foot (2520 3rd St, SF) formiert, die nach Kellys Selbstmord 1983 vom Posaunisten Richard Marriott fortgeführt wurde. Die LPs Wild Beasts (Ralph Records, 1986) - mit Beefheart-Keyboarder Eric Drew Feldman und Snakefinger - und Kidnapped (1987) standen damals mit ihrer abgedrehten ‚Afro-Stravinsky‘-Mixtur für eine plunderphonische Hochzeit von High & Low. 1988 hatte das Orchestra mit der Musik zu Das Kabinett des Dr. Caligari (1987) dann schon den Stoff gefunden, dem es sich seitdem ganz widmet - Soundtracks für Stummfilmklassiker.] Zusammen mit Marriott folgten fünf weitere Bläser, sowie Dave Egner an der Gitarre und Gino Robair an den Drums Kuryokhin in Gewässer, die der Weiße Hai unsicher machte. Kuryokhin hielt sich dessen Zähne mit Stromschlägen vom Leib und suhlte sich pudelwohl in feuerzungigem oder schwülem Lounge Lizard-Gebrodel. Er dirigierte, hämmerte ein Stakkato-Motiv in die Tasten, dem das Orchester folgte, forderte Solos, kapriolte über die Bühne, keckerte äffisch und stimmte ganz unvermutet, nun per Keyboards, etwas völlig Lässiges oder sonstwie Simples an, das das Orchestra bluesig-funky oder zu einem Afro-TamTam-Beat groovend zum Swingen brachte wie ein dreckiges Dutzend Elefanten. Weiß der Teufel, wie das zuging, aber es funktionierte prächtig, en gros und in Details wie dem minimalistischen Gamelan für Klavier und Xylophon zusammen mit Robair, und als Sahnehäubchen gab es einen schrägen Klumpfuß-Tango-Walzer.





Der Samstagabend variierte dieses Konzept soweit, dass man nun zwar vermuten konnte, wie der Hase läuft, erst 34 Min. Klavier pur, behämmert mit ungeniert abgedroschenen Daskenn-ich-dochs in wilder Folge inklusive Wettrennen mit Nancarrows Playerpiano, danach all together. Dazwischen schob Kuryokhin aber ein Duett mit Voigt, der erst hightech am WX7, dem Blaswandler von Yamaha, noch sehr humordiskrepant, zu Kuryokhins Rokokound Gassenhauergeklimper improvisierte, dann avant und deutlich quirliger an Alto und Flöte, wobei der ‚Leningrad Cowboy‘ ‚sang‘ und Mätzchen machte, bis schließlich Kaiser in der 58. Min. den Reigen der Erweiterungen eröffnete, der mit einem knurrigen Marsch gleich ein Highlight bot (CD 3). Dem folgten 43 oft fetzige, öfter unbeschreibliche, anfänglich von Drummachine beklopfte Minuten, die einem Flötentöne beibrachten, fast wie Michel Legrand schwelgten, mit Cello und Kaiserlicher Gitarre zum Barndance aufspielten, feuerspuckten, im 3/4-Takt in die Donau pinkelten und sogar mit dem ‚Killer‘ rock‘n‘rollten, bis der ganze Saal Kopf stand (CD 4).

Vom Sonntagabend fehlt der erste Set, auch schon mit Joee Conroys Ut Gret, die dadurch erst im dritten Set auftauchen mit ihrem, bei der nachmittäglichen Probe ‚kuryokhinisierten‘ elektroakustischen Gemisch aus Strings, Reeds, Gitarren, Chapman Stick, Zitherphonics und Serge Modular Synthesizer. Zuvor gibt es den obligatorischen überkandidelten Soloteil und ein weiteres über-pop-mechanisches Duo mit Voigt, bei dem der sich offenbar nicht ungern immer wieder von den ‚unseriösen‘ und jazzfern alteuropäischen Einfällen Kuryokhins anstecken ließ (CD 5). Das Abschlusskonzert mit Voigt & Ut Gret (CD 6) ließ sich zuerst wie Musica Nova an, als Electric Chamber Music mit Geigen, Viola und Cello, aber dann klopfte Kuryokhin schon wieder eines seiner munteren Stakkatos, das nach Minimal meets Rokoko klingt, wie Nyman, mit vergnügtem Gequietsche, bis allmählich nur noch Kontrabassklarinette und Flöte ausloteten, wie hoch der Himmel ist. Cello und Piano stießen ein salonmusikalisches Karussell an, das vom Saxophon durchschnörkelt wurde, nicht der letzte Ohrwurm dieses Abends, der anders als die vorigen zwischen Kammermusik und - ja was, komischem Avant-Pop? - schillerte. In Geflöte mischte sich eine getragene Pianomelodie, die unterwegs eine Hawaiigitarre auflas, zu Woodblockgeklöppel wurde forciert gescattet. Allgemeine Anarchie setzte ein, bis Kuryokhin und eine Geige etwas zum Seufzen und Schwelgen anstimmten, in das sich eine Bassklarinette verbiss wie Waldi in einen Pantoffel. Dann wurde es ganz leise, nur das Piano träumte noch was Schönes, das Kuryokhin wie einen Luftkuss ins Publikum blies.

1988 war sogar der künftige Gouverneur von Kalifornien ein Russe namens Ivan. Kuryokhin harmonierte mit den Amis wie geschmiert. Auch mit Henry Kaiser allein war er ein Herz und eine Seele. Allerdings ist ihr geteiles Synclavier-Faible nicht jedermans Geschmack. Was dem Interessantheitsgrad der komponierten Soundclashes - Popular Science besteht ausschließlich aus Komponiertem - keinen Abbruch tut. Pfeffer beißt sich mit Seife, Hunde bellen Minimalisten an (‚Barking Dogs vs Minimalists‘), Kuryokhin orgelt mit ungewohntem Akzent in einem Kabakov‘schen Kirchenschiff - es tropft von der Decke (‚Foreign Accents‘).

Für das erstmals erkennbar mit Pop-Klischees spielende ‚Rattlesnake Round-up‘ lässt Kaiser erstmals auch die E-Gitarre jaulen, aber an ‚My Amazing Rat‘ ist dann gleich wieder alles amazing. ‚The Concept of Concept‘ bestand nicht nur bei dem seltsamen Track, der so heißt - mit 10‘51 der längste -, darin, mit ungewöhnlichen Klängen auch noch so zu spielen, dass High & Low, Vertrautes und Unerhörtes ineinander vexieren. ‚Sugagaki #2 for Conlon‘, eine Kaiser-Idee, sagt durch die Blume, an was ihn die 1000-Fingertechnik seines Partners erinnert. Der gemeinsame Nenner dieser Studio-Sonic-Fiction mit den Konzerten besteht vielleicht darin, Non-Konformistisches und Populäres so zu montieren, dass es Lachfalten wirft, während es getrennt mehr Schatten werfen würde.

LOW IMPEDANCE RECORDINGS (Patras) Griechischer Dröhnminimalismus gefällig? Vertical (LoZ 13) entstand im Zusammenklang von NIKOS VELIOTIS und ANASTASIS GRIVAS, der eine streicht Cello, der andere lässt seine sonderangefertigten Gitarren brummen. Veliotis ist der schon etwas Bekanntere der beiden, er tauchte beim Chris Burn‘s Ensemble und an der Seite von Taku Sugimoto oder David Grubbs auf und bildet mit Rhodri & Angharad Davies Cranc und mit Ingar Zach & Martin Küchen Looper. Sein Partner, auch er Athener, macht kein Hehl aus seiner Vorliebe für Pauline Oliveros, Phil Niblock und Keith Rowe.

Entsprechend ist hier ein großes Dröhnen angesagt, brummige, knurrende Halte- und Dauertöne, oft Ton in Ton, auch wenn das Vibrato der Cellosaiten als das rauere Timbre erkennbar bleibt, während Grivas, vermutlich ebenfalls mit Bogenstrichen, die etwas drahtigeren, metalloideren Schwingungen erzeugt. Der dritte von vier Anläufen, allesamt eingeleitet durch meditative Stille, kommt in einer helleren Tonlage, fast könnte man es für ein Blasgeräusch halten. Man hört, anhand winziger Nebengeräusche, wie Grivas sein Nicht-zuviel und Nicht-zuwenig sorgfältig dosiert, bis auch Veliotis mit einem ansatzweise singenden Streichklang mit einsteigt, indem er langsam seinen Bogen hin und her zieht wie ein Weberschiffchen. Vor der vierten Meditation dehnt sich das Schweigen über Minuten. Der endlich dann einsetzende Ton ist noch eine Lage höher und dünner, eine Art Sirren, fast Pfeifen. Deep Listening? Wenn man nicht aufpasst, versinkt man bis zum Bauchnabel in einem Zeitgefühl, wie man es nicht einmal mehr in Meteora oder auf dem Berg Athos empfinden, sondern allenfalls besichtigen kann.

Dass man sich unter OLDMAN einen Beckett-Leser vorstellen darf, ergibt sich aus der Langfassung des Titels Two Heads Bis Bis (LoZ 14) - two heads in a bog talking about the next summer... Zwei solche aus einem Sumpfloch ragende Köpfe erinnern doch stark an Nagg & Nell oder F2, M & F1. Dann wäre die Musik, die da erklingt, im Kern gespielt auf Gitarre, Bass und Drums, gelegentlich auch mit Orgel und weiterer Percussion, low-fi und auf das Wesentliche reduziert, Blues à la Beckett? Hinter Oldman steckt der Franzose Charles Eric Charrier, dem man auch schon bei Lena and the Floating Roots Orchestra oder dem Sub Rosa-Act MAN begegnen konnte. Mit Blues meine ich kein Blues-Schema, sondern ein Feeling, einen ebenso lakonischen wie poetischen Realismus, in dem die Geister (‚ghosts‘) derjenigen gegenwärtig sind, die auf dem langen Marsch auf die Sonnenseite des Lebens sich die Schuhsohlen durchgelaufen haben, sich an Staub gewöhnt (‚dust‘) oder auch mal einen Zahn verloren haben (‚broken teeth‘). Simple Repetitionen, aber doch mit kleinen perkussiven Verzierungen und einem unverwüstlichen Schönheitssinn der Gitarre. Kein Gesang, aber schon manchmal mit Stimme, ganz verwischt und überrauscht zu Anfang, aber dann doch als Geflüster in Deutsch (!) erkennbar, wenn auch nicht verständlich. Die andere Seite... links... ? Bei ‚dust‘ murmelt Oldman dann Zeilen auf Englisch, wiederum so, dass ich es nicht verstehen kann. Bei ‚sunny afternoon african charge‘, relativ schnell gespielt, trägt afroamerikanisches Stimmengewirr, das zudem in der Geschwindigkeit manipuliert wird, zum polyphonen Wirrwar bei, den dann die Verträumtheit von Gitarre und Bass bei ‚noze teeth eyes‘ ganz hinter sich lässt, bevor zum Abschluss ‚ghosts‘ sich mit Tablabeats zum Loop einrollt.

(Wien) ANTHONY PATERAS und sein Landsmann ROBIN F O X inszenierten End of Daze (DeMEGO 006) als rein elektronischen Soundclash von Computern, Controllers, dem billigen Analog-Modular-Synthie Doepfer A-100, dem ARP 2500, einem großen Vorgänger aus den 70ern, sowie einem soliden Revox B-77-Tonband. Die Beiden sind bemüht, mit diesen Gerätschaften in einem Höchstmaß an improvisatorischer Agilität zu spielen.



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