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«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

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Der 1938 in Sidney geborene, 1960 nach England gekommene Altosaxophonist & Flötist RAY WARLEIGH ist ein lebendes Musiklexikon. Als Sideman hat er Aufnahmen verschönert von Alexis Korner, John Mayall, John Rebourn, Bert Jansch, Nick Drake, John Martyn, Michael Gibbs, Roy Harper, Soft Machine, Annette Peacock, Blossom Dearie, Gavin Bryars und und und, inklusive Soundtracks für Mike Figgis. Im Kontrast zu dieser Allgegenwart als Sessionmusiker ist Rue Victor Massé (psi 08.08), sage und schreibe, seit Ray Warleigh‘s First Album (1968) erst seine zweite Einspielung mit seinem Namen als Kopfzeile und gleichzeitig sein erstes Duo überhaupt. Sein Partner ist der Drummer Tony Marsh, den man mit Namen wie Mike Westbrook, Harry Beckett, Tim Crowther & Steve Franklin und Bands wie Major Surgery und Full Monte, aber zuletzt auch Spring Heel Jack, einsortieren kann. Zusammen halten sie Zwiesprachen, die mit ‚Prayer‘ da weiterzumachen scheinen, wo Coltrane & Ali einst unterbrochen wurden.

Daneben wird immer wieder ein Bluesfeeling evoziert und zudem taucht ‚I Fall in Love Too Easily‘ ins Tiefblaue ein, wobei Marsh selbst da nicht daran denkt, dezent zu beseln, sondern energisch die innere Glut dieser Musik schürt. ‚For Flute and Percussion‘ einfach Musik für Flöte und Perkussion zu nennen, ist typisches Understatement von der Insel und doch nichts als die Wahrheit. Das fehlende Wort hinter ‚Nothing but‘ ist, da lässt Warleigh kaum Zweifel, Beauty.

John is an amazing performer. Diesen Satz aus Marek Tuszynskis Linernotes zu Volume (psi 08.09), dem ersten Solorelease von JOHN E D WARDS, kann ich ebenso eifrig benicken wie den Toast „Viva la musica improvisada!“. ‚Johnnyboy‘ Edwards spielt das Instrument der ‚wahren Männer‘, Kontrabass. Ich kannte ihn zwar noch nicht mit den Pointy Birds, mit denen er 1987 anfing, aber mit den Honkies, B-Shop For The Poor und GOD und als The Great Explorers im Duo mit David Fitzgerald mit hingerotzten Coverversionen. Seit Mitte der 90er arbeitete er mit John Wall zusammen, in dessen Utterpsalm Studio nun auch dieses Solo aufgenommen wurde. Zur etwa selben Zeit ist Edwards in der Londoner Plinkplonkszene angekommen und von der Seite von Beresford, Butcher, Dunmall, Sanders, Weston und immer auch wieder Parker und Prévost oder von PAPAJO und dem Sunny Murray Trio (mit Tony Bevan) nicht mehr weg zu denken. Mich begeistert weiterhin sein markantes Spiel auf The Sweetness of the Water und Songs & Themes von Spring Heel Jack. Mit welchem Furor, mit wieviel Herzblut er sein Ding macht, das zeigten mir einst seine Fingerkuppen, nichts als Blasen und Narben. Mit der auf Volume demonstrierten Virtuosität und Abenteuerlust und einer Verspieltheit, die jeder vermeintlichen Beschränkung durch den Klangkörper spottet, zeigt sich sein einfallsreiches und feuerköpfiges Wesen mit allen Tricks und Nuancen, auch mit erstaunlich lyrischen, die Häkelarbeit von ‚Saddle‘ etwa oder das sonor gestrichene De profundis ‚From the Depth‘, neben temperament- und effektvollen, wie dem knurrigen und knarzigen ‚Tunnel‘ oder dem drahtigen ‚Meshes‘, das noch einmal alle Register zieht. Bogenstriche im blitzschnellen Wechsel mit Handarbeit, Walking Bass-Puls neben diskantem Kratzen, so dass das ganze Volumen des Klangkörpers in polymorpher Plastizität hörbar wird. Edwards denkt sicher musikalisch anders als etwa William Parker und seine Technik setzt andere, nämlich geräuschvollere bis nahezu bizarre Akzente als etwa Paul Rogers oder Barry Guy. Es gibt bei ihm etwas Lausbübisches, das ihn unterscheidet.

RASTER-NOTON (Chemnitz)

Sagt man ‚Regen‘, wenn es elektronisch rauscht, springt die Imagination von der ‚zweiten Natur‘ in die Natur selbst. Wenn man, wenn ATOM™ ‚weißes Rauschen‘ sagt, schwingt, wie in vielen Metaphern und Vergleichen, auch noch ein regressives Moment mit, etwas Blumiges und Romantisches aus dem Dampfzeitalter und Älteres, Wald und Meer. Liedgut (R-N 99) führt einen Dialog zwischen Physik und Poesie, rückt Franz Schubert direkt neben Oskar Sala und Kraftwerk, deren Vocodersprechgesang - es ist sogar die Stimme von Florian Schneider persönlich - diese Tracks manchmal zu, naja, zu ‚Liedern‘ macht. Uwe Schmidt aka Atom Heart, Señor Coconut etc. knackt und rauscht hier durch ‚Wellen und Felder‘ und hat dabei offenbar nichts dagegen, wenn man dazu Lorelei und Undine und Wald und Wiese assoziiert, oder eben Teilchen, Skalare, Vektoren, Schallfeldgrößen und dergleichen. Die Tracks 13 und 15 übersetzen direkt Wiener Melos oder Wunderhorn-Lyrik in Electronica, mehr Der Plan als Kraftwerk, und dazu zwitschern Vögel. ‚Es klappert die Mühle am rauschenden Bach‘ erklingt im Ernst Jandl-Remix. Anderes treibt statt Scherz, Ironie und tiefere Bedeutung doch die Abstraktion weiter, aber es weht durchwegs eher Heine‘scher Geist, als exakte oder gar nüchterne Wissenschaft. Weißes Rauschen die Zukunft ist... Das heißt doch, die Zukunft wird romantisch sein oder sie wird gar nicht sein.

Manchmal kommt mir der Gedanke, dass die vorgeblich nüchtern-rationalste Electronica nicht weniger esoterisch ist, als Neoplatonik, Kabbala, Renaissance-Okkultismus oder romantische Kunstreligion. Nicht nur die ständig abwesend anwesende Virtualität und die Hermetik des Computings oder dass der Welt- und der Zeit-Geist von Knochen und Ross in die Maschine gefahren sind, bringen mich auf diesen Gedanken, auch der Mythos ‚Basismaterial‘ ist ja durch und durch meta-, wenn nicht sur-real. Schließlich würde alles als ‚Material‘ für Xerrox Vol.2 (R-N 103) taugen, aber nur Samples von Stephen O‘Malley, Michael Nyman und Ryuichi Sakamoto sind ‚auratisch‘ aufgeladen mit jenem so gewissen ‚Etwas‘, das einst aristokratisches Blut ‚blau‘ färbte und immer noch Künstler-Sound von ordinärem Getöns unterscheidet. ALVA NOTOs konzeptionelles Konstrukt, das er der Xerrox-Serie für sein ‚Archiv für Ton und Nichtton‘ zugrunde legte, in Ehren.





Aber worin unterscheidet sich bei den dröhnminimalistischen, über weite Strecken erhabenen Schwingungen dieser 66 Minuten Kopie von Kopie?

Hier ein feiner Puls, dort ein feines Rieseln oder Knirschen? Macht der kleine Webfehler im Blueprint den Hörer ‚blue‘? Und was könnte hier die Imagination ‚To the New World‘ lenken (Vol.1 hieß noch ‚Old World‘)? Das Info munkelt von ‚unmittelbar erfahrener Zeit‘ und ‚Ausfaltungen im endlosen Raum‘. Träumt das Original, es sei eine Kopie, oder umgekehrt, oder zählen beide schlaflos geclonte Schafe? Pinky Rose verspürte bei Carsten Nicolais „Blues des Digitalkünstlers“ eine „hintergründige Tristesse“, die neue Grundstimmung in den Wartesälen, in denen wir Replikanten auf die „stille Euphorie kleiner Differenzen“ harren. Aber was ist letztlich das Euphorisiakum? Nicht doch einfach der dunkle Mollton selbst, das ultramarine, intrauterine Om, das einen die Zeit vergessen lässt und den Raum zum Iglu wölbt? Die Absence als Fluchtpunkt in der Matrix.

(Tokyo) Die speziellen Spekk-Digibags im Format 12,5 x 16 cm sind jedesmal wieder eine Augenweide. Sie stehen für einen Ästhetizismus, den ich mich scheue, ‚japanisch‘ zu nennen. Nennen wir es daher ‚universalen Feinsinn‘, der sich akustisch manifestiert in einer elektroakustischen Serie von meist minimalistischem Anstrich. Opale (KK016), den Beitrag von LEVEL, das ist Barry G. Nicholas, ziert die Aufnahme des Aderngeflechts eines Blattes, skelettartige Architektur der allerzartesten Bauweise. LEVEL konstruierte dazu 8 Tracks mit gebildeten und feinsinnigen Titeln wie ‚[jeux]‘, ‚[eastre]‘ und ‚[oriente]‘, allesamt aus dem dröhnenden Morphing von Pianoklang. Der Zeitfluss, sprich, der Bewegungsablauf, ist jeweils verlangsamt, träumerisch. Nicholas nennt dieses ‚Als ob die Zeit still stünde‘ ‚[a frozen moment]‘, einen ‚gefrorenen Augenblick‘. Von Schopenhauer stammt das poetische Bild von Architektur als ‚gefrorene Musik‘. Umgekehrt wäre Musik dann tauende oder schmelzende Architektur. Genau so klingen Opales Kontrukte. Festes scheint im zähflüssigen Übergang zu Flüssigem. In ‚[mobilus]‘ klingen noch Teile der Binnenverstrebungen rhythmisch zischend an. Dazu sind auch die einzeln und leicht unscharf oder mit Schlagseite dahin driftenden Pianonoten noch halbfeste Kerne in diesem Traumfluss, der durchwegs melancholisch getönt ist. Bei ‚[a frozen moment]‘ kommen Radiosamples und ‚Störungen‘ - wie schleifende Metallteile, Kettenrasseln oder tröpfelnde Geräusche ins Spiel, den dunkel rumorenden Abschluss taufte Nicholas ‚[il alp]‘. Deutete Freud Alpträume auch als Wunscherfüllung?

Piano, akustische Gitarre, Glockenspiel, dazu Grillengezirp oder undefinierbares Hantieren im Hintergrund, ANDREY KIRITCHENKO führt einen mit Misterrious (KK017) einmal mehr in seine naturnahe Ambientklangwelt. Nur dass diesmal ein neues Element ins Spiel kommt, Drumming, besser vielleicht, Percussion. Bei einigen Tracks versucht er sich selbst als Schlagzeuger - natürlich der zarten Sorte -, bei drei seiner Spaziergänge auf der Krim übernahm Jason Kahn diesen Part, bei ‚Your thoughts in scary forest‘ dann Martin Brandlmayr. Der Ukrainer bevorzugt schlichte und repetitive Verlaufsformen, ostinat wiederholte Piano- und Bassnoten, dazu simple Töne von Mundharmonika oder Melodica. Brauchen die Grillen mehr? Wiederholen sich nicht sogar die Vögel? Kiritchenko charakterisiert sein Bestreben dabei als „cinematic, naive and visionary“. Das Ergebnis ‚jazzig‘ zu nennen, ist freilich gewagt. Der Mann in Charkov schiebt daher gleich ein ‚I did it my way‘ nach. Die immerzu kreisenden Piano-, Bass- und Gitarrenfiguren von ‚Evening light wrap me softly‘, begleitet von gestrichenen oder rasselnden perkussiven Repetitionen, kämen selbst dem ambientesten ECM-Jazzer nicht in den Sinn. Kirichenko ist Pulsminimalist in Sinne eines Steve Reich, seine Mittelsind sind dabei folktronisch und von ritualistischer Suggestivität, bis hin zu gedengelten Klangschalen. Immer wieder hört man, von Vogelstimmen begleitet, Schritte im Wald, die Naturverbundenheit bekunden. Kiritchenko spinnt grüne Traumfäden. Ob das naiv ist oder visionär, wird sich zeigen.

FELICIA ATKINSON flüstert und singsangt, in Englisch und Französisch, La La La (KK018), wie um sich nicht allein zu fühlen. Jedenfalls erweckt sie den Eindruck von etwas Beiläufigem, aber auch Intimen, als ob sie ein Poesiealbum nur für sich bespielen würde mit Erinnerungen, Sehnsüchten, lyrischen Bildern. Sie musiziert dabei mit akustischer Gitarre, Klavier, Melodikagesumm und Glockenspiel, allerdings eingebettet in Software-Watte. 7 der 11 folktronischen Gedankenspiele der Pariser Künstlerin, die sich hier als Singer-Songwriterin präsentiert, hat ihr Freund Sylvain Chauveau (Le Livre Noir du Capitalisme, Un Autre Décembre) arrangiert. Ihre Vorlieben für Plath, Duras, Mallarme, Cummings, Godard, Antonioni und Hartley, für Feldman oder Low zeugen von einem sensiblen Wesen, das sich bei ‚Schnee part‘ sogar bemüht, ein Gedicht von Paul Celan (‚Unlesbarkeit dieser Welt‘ aus Schneepart) in Deutsch nachzusprechen. Neben der Gitarre, die in ‚Guitar means mountain‘ besungen wird, und einen großen Auftritt im Gastspiel von David Daniell bei ‚Lonesome as the sun‘ hat, ist Schnee ein poetisches Leitmotiv, das als ‚White‘ wiederkehrt und mit „It could be the snow, or rice, or anything“ bei ‚No wedding‘. Schnee als leeres Blatt, das sich immer wieder selbst auslöscht. Atkinson meditiert über dieses Verschwinden und nennt La La La nicht umsonst ein Memento Mori.

(Rotterdam) Die dänische Formation SPEkTR zollt mit B/W vs. Technicolor (TOC0057) der Kunst von Soundtracks Tribut, wie sie in den 60/70ern in Blüte standen. Angeführt vom Ex-The Raveonettes-Gitarristen Manoj Ramdas, mit Ole Storli an allen möglichen Keys, Henrik Madsen am Bass und Cem Avus & Karsten Garner an Drums & Percussion und aufgemotzt mit Strings, Horns, Chor und Orchesterpercussion fliegen einem die Action- und Thrillanimationen eines John Barry, Jerry Goldsmith, Herbie Hancock, Maurice Jarre, Henry Mancini, Ennio Morricone, Lalo Schifrin oder Peter Thomas um die Ohren, mehr geclonet als echt und mit einem Gusto, den die parodistischen Titel andeuten. Da sieht man Rot mit ‚The Bronson Beat‘, reitet als ‚That Goat Legged Fella‘ gen Sonnenuntergang, fiebert mit Jerry Cotton, denn ‚Um 13 Uhr schnappt die Falle zu‘, man bekommt Gänsehaut bei ‚Shivers, The Return‘ und trinkt, chillend mit Mr. Bond, Harry Palmer oder Lemmy Caution, seinen Martini geschüttelt, nicht gerührt, denn all das Blut wurde vergossen wegen ‚Glass...Not Diamonds‘, der Held war nur ein ‚Micro-Caine‘ und in ‚Betonville‘ herrschen sowieso eigene Gesetze.

SPEkTR trägt für dieses Pastiche von Déjà-vus bewusst etwas dick auf, um die Sounds und Effekte jener Jahre in ihrer unschuldigen Direktheit den noch etwas vulgärer gewordenen Ohren von heute entsprechend attraktiv zu machen. Ich hätte es gern etwas naiver (wenigstens als ob), aber schwelge als jemand, dem diese Klangbilder die Synapsen mit prägten und zudem als alter Charles Bronson-Fan gern in den Eskapismen, die mir damals überleben halfen.

Musik mit Zähnen und Klauen? Bei Claws & Fists (TOC0059), dem Debut von PONY PACK, fährt Jane Mack, die schottische Sängerin & Bassistin des Trios in Amsterdam, die manikürten Krallen aus. Orang Goreng und Robert Fischer, die Männer an ihrer Seite, schrappen dazu Gitarre und trommeln. Das reicht gut & gern für temperamentvoll halbstarken Indierock, der ständig alarmiert oder euphorisiert tut. Ein gutes altes Rezept, um sich als junger Mensch jung zu fühlen. Um ältere Knochen wie die unseren zu erhitzen, reicht das nicht. Oder steht einer von euch auf eine biestige Schönheit, die sich die Lippen mit Blut schminkt und Democracy auf Cockracy reimt?



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