WWW.THESIS.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Thesis, documentation, books
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 12 | 13 || 15 | 16 |   ...   | 20 |

«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

-- [ Page 14 ] --

SKINNERBOX frönen auf For Promotion Only, halt, die Scheibe heißt wohl Show Your Teeth (TOC0062), abwechslungsreichem Indierock der gehobenen Güteklasse. Grund genug, mit allerhand Schlaumeierei aufzuwarten, angefangen vom Bandnamen, der auf den, im krassen ‚Mr. Skinnerbox‘ auch besungenen, Behavioristen Burrhus Frederic Skinner zurück geht und eine Lektüre von Walden Two vermuten lässt. Dazu kommen statt nur 4-Letter-Words auch mehrsilbige Wörter wie Individualism, Concentration oder Contemplation und Zeilen wie The curtain calls and Shakespeare has won again (‚Golden Locks‘) oder God is a feeling He ain‘t no human being (‚The Garden‘), gipfelnd im puren Humpty-DumptyEierschmalz des ambitioniert surrealen ‚Blood in ‘69‘: Late it‘s getting late / For the hunchback and his spade / The goat will arrive at 5 PM / to deliver Satan‘s crown... He must hurry / He must fear: Father sniffs his tears away / Cuz he has lost a child today / How to erase the future / with a single sigh from the gods above? Das wird abwechselnd gekräht oder sonor gesungen von der Grummelbassistin Die Eisern Frau oder dem Scheppergitarristen Preacher Boneway, und Drill Bill liefert an den Drums den nötigen Bums. Eine halbe Stunde 80er Jahre pur, sehr gekonnt, und mit der Traute, als Kunstfürze angepöpelt zu werden.

WENN LUZIFER TANZENDE IDIOTEN IN DER DIASPORA MIT ESSEN V E R S O R G T

TZADIK (New York) Schon der tzadiktypische Verpackungswerbestreifen von Dance Of The Idiots (TZ7179,

2003) verspricht abenteuerlich Unerhörtes wie Cantorial Death Metal, Nino Rota Klezmer, Balkan Surf, Catskills, Free Improvisation. Und der Multiinstrumentalist KOBY ISRAELITE (drums, vocals, electric guitar, pocket clarinet, flutes, piano, accordion, keyboard, melodica, percussion, programming) hält das Versprechen mühelos, wechselweise unterstützt von Ofir Gal (guitar, rhythm guitar), Stefan Redtenbacher (bass guitar), Gilad Atzmon (clarinet, saxophon), Sid Gauld (trumpet, flugelhorn), Reut Regev (trombone), Howard Davies (didgeridoo), Yaron Stavi (upright & electric upright bass) und Marin (accordion).

’Saints and Dates’ beginnt als französische Akkordeonweise und mutiert dann in ein tänzerisches, jüdisches Lied. ’Toledo Five Four’ ist ein Ladino Traditional voller Drive. ‘If That Makes Any Sense’ startet mit rebroffähnlichem Bassgesang, dann jagen sich Techno Metal, Zwischengeheule, Metalguitarsolo, Barockbreak, Rebroffheuler und Metalbass. ’Diego’ ist ein traditionelles rumänisches Hochzeitslied, dargeboten vom Akkordeon, gegen das das Schlagzeug anhämmert. Verhalten folgt ’Battersea Blues’. Der französich anmutende Walzer ’I Used to Be Cool’ nimmt später ashkenasisches Tempo auf und stürmt im Viervierteltakt weiter, um wieder im Walzertakt zu enden, begleitet von typischem Klarinettengelächter. Bongos betrommeln ’In The Meantime’, in einem Gewölbe scheint gebetet zu werden, ein Muezzin ruft, schließlich entwickelt sich eine Jazznummer mit Trompetensolo. Bei ’Wanna Dance’ würzt Israelite seinen musikalischen Eintopf mit gregorianischem Gesang, Bombastrock a la ELP, griechischem Tanz, Muezzinrufen, Oriental Rock, „Jababababab“ („If I Were A Rich Man“ würde auch nicht mehr verwundern), Jazzsolo, Funkbass, Polka, Scratching, Pfeifen, Klagelauten aus der Klarinette, die sich schließlich krank lacht, – rülps! ’Truah’ schwankt zwischen Funk und Jazz mit vom Keyboard vorgetäuschter WahWah-Gitarre und Vocodergesang. ’2nd Of Tamuz’ erzeugt eine ruhigere Stimmung auf Klavier und Schlagwerk, in das Samples eingestreut werden. Mit ’Happylouge’ („Jajajaja....“) hat man sich den angenehmen Ausklang verdient. (Im Inlay entschuldigt sich Israelite beim Nachbarn für den Lärm).

STEVEN BERNSTEIN veröffentlichte mit Diaspora Suite (TZ8122) bereits die vierte CD seiner Diaspora Serie (Soul, Blues, Hollywood). Inspiriert wurde er diesmal von der Kansas City Band anlässlich Robert Altmans NYC Memorial. Dessen Zitat : ’Create an event and shoot it like you have no control over it’ nahm Bernstein zum Anlass, weg zu kommen von arrangierter Musik. Und so nahm er Diaspora Suite mit langjährigen musikalischen Weggefährten an einem Oktobernachmittag zwischen 12 und 6 pm als Tribut an die Sounds der Bay Area ihrer Kinderzeit auf. Bernstein komponierte einen musikalischen Rahmen, den er (bis auf wenige nachträglich eingefügte Kleinigkeiten) live mit ausgezeichneten Musikern hervorragend füllte: Steven Bernstein (trumpet), Jeff Cressman (trombone), Peter Apfelbaum ( tenor sax, flute, qarqabas), Ben Goldberg (clarinet, contra alto clarinet), Nels Cline (electric guitar), John Schott (electric guitar), Will Bernard (electric guitar sweeteners), Devin Hoff (electric bass), Josh Jones (drums, percussion) und Scott Amandola (drums) harmonierten prächtig und brachten in 6 Stunden ein klasse Album zustande. Die 12 Songs sind nach den Söhnen Jakobs benannt (Reuben, Simeon, Levi, Judah, Dan, Naphtali, Gad, Asher, Issachar, Zebulon, Joseph, Benjamin) und überwiegend jazzig angelegt. Oft ist das mehr Sound als Song, keine freie Improvisation, aber Auflösung starrer Strukturen, und erinnert an die Miles Davissche Elektrophase, besonders wenn Bernstein mit gedämpfter Trompete sparsam Akzente setzt. Bei einigen Stücken kommt mir Rock Jazz und Volker Kriegels Missing Link in den Sinn. Gegen Ende spielt der Bass immer dubbiger und beim Grand Finale ’Benjamin’ wird das Tentett würdevoll, mächtig, theatralisch, bombastisch und der Bass grummelt wie ein Motorrad an der roten Ampel.





Als populärstes und umsatz- Dass Tzadik 2008 zu meinem Lieblingslabel wurde, stärkstes Masada Ensemble dafür hatte neben Lucifer PAUL SHAPIRO entbrachte BAR KOKHBA mit Luci- scheidenden Anteil, der mit Essen (TZ8126) ein fer, Book of Angels Volume 10, ebenfalls unverzichtbares Album einspielte. Mit Masada Book Two (TZ7387) nach „Schmeis!“ wird es als die abstruse Mixtur aus Yidüber 10 Jahren erstmals wieder dish Bop, Swing und Comedy angekündigt, mit Coein Studioalbum heraus. Bar verversionen alter Songs von Slim Gaillard (’Dunkin Kokhba, das sind Mark Feldman Bagels’, ’Matzoh Balls’) und Cab Calloway (’Utt-Da (violin), Erik Friedlander (cello), Zay’), sowie yiddischen Klassikern, die von Sophie Joey Baron (drums) und Creg Co- Tucker und den Barton Brothers bekannt gemacht hen (bass) sowie Marc Ribot wurden.

Wie man die „alten Hüte“ recyceln kann, (guitar), der schon für das Book kündigt der tzadik-obligatorische Infostreifen an:

Of Angels Vol. 7 verantwortlich „This is music for tanzen zingen un lachen – all zeichnete und in Würzburg ein- night long“ verspricht nicht zuviel. Denn wenn es eidrucksvoll live bewiesen hat, wie nen wirklich noch im Sessel hält, so wippen mindesüberaus kompetent er in allen tens die Füße oder andere Gliedmaßen und man Stilen zu Hause ist, ohne an Au- summt oder singt schon beim Titelintro unweigerthenzität zu verlieren. Obwohl er lich mit. Und bei diesem Ausbund an Fröhlichkeit auf Lucifer selbstverständlich müssten sich selbst die Mundwinkel der krisengeseine Soli bekommt, überlässt er schüttelten Bundeskanzlerin wenigstens in die hier den Streichern den Vortritt Waagrechte, wenn nicht wie von selbst nach oben beim „Einfärben“ der Sounds, die liften. Genau die richtige Musik also für alle jeweils den Sephardic oder Ash- Schwarzseher und 2009-Apokalyptiker. Nachdem kenazi Charakter der Musik be- Shapiro auf Midnight Minyan (2003), seiner ersten stimmen. ’Sother’ swingt verspielt CD für Tzadik, Jazz und Rhythm & Blues mit jüdiwie Zigeunermusik - beinahe schen Melodien gekreuzt hatte, entdeckte er, dass Easy Listening. Auf ’Dalquiel’ viele amerikanische Jazzer auf Yiddisch sangen trägt eine Hawaiian Guitar orien- bzw. jüdische Themen verarbeiteten, was er so talische Weisen vor. ’Zazel’ driftet deutete, dass Anfang des letzten Jahrhunderts die nach dramatischem Beginn in jüdische Sprache auf NYs Straßen allgegenwärtig mittelalterlich orientalische, dann war und Essen und Musik erste sprachliche Ankammermusikalische Gefilde. Bei knüpfungspunkte waren. 2005 begann Shapiro im ’Godiel’ hypnotisiert eine Tabla, Cornelia Street Cafe in Greenwich Village diese schließlich erinnert mich die Mu- Songs mit der Rhythmussektion Brian Mitchell sik (schon wieder) an Volker (piano), Booker King (bass), Tony Levis (drums) und Kriegel. Auf ’Rahal’ lässt Ribot den Vokalisten Cilla Owens und Babi Floyd als Paul seine Gitarre swingen, dann Shapiro’s Ribs And Brisket Revue zu performen. Die schnarren wie eine Sitar, wäh- begeisterte Zuhörerschaft erzählte von weiteren rend die Streicher in Sugarcane Yiddish Songs, an die sie das gespielte Material erHarris-Manier den Blues bekom- innerte, oder schickte sogar CDs zu. Und so men. Die Grundlage von ’Zech- entstand diese mitreißende Sammlung von Stücken riel’ bildet ein endloses Achttöne- wie ‚Essen’, bei dem zu einer Mischung von Zirkusbassriff, über dem Ribot seinen musik und Dub ein ganzes Menue aufgezählt wird.

Lonesomecowboyblues lamen- ’My little Cousin’ und ’Oy Veys Mir’ swingen. ’Utt-Da tiert. ’Azbugah’ is a Jiddisch Lie- Zay’ kopiert Calloways Musiktheater. ’A Bee Gedele, ein vertrackter Zwiefacher. zindt’ und ’Mama Goes Where Papa Goes’ ist Blues ’Mehalalel’ klingt zunächst wie und Cilla Owens mimt die kernig rustikale Bluesmadas Stimmen der Instrumente, bis ma: „Mama geht, weil sie versteht“. ’Dunking Bagels’ sich eine Violinenmelodie he- „splash in the coffee“ eröffnet Querverbindungen rausschält. ’Quelamia’ (ruhig) New Yorks zu Franken, wo Hörnchen in den Kaffee und ’Abdiel’ (tänzerisch, orien- getunkt werden. In ‚Tzouris’ erzählt jemand im talisch) huldigen dem spanisch- Zwiegespräch „ vom Taxi angefahren – Krankensephardischen Stil. John Zorn be- haus – Frau weg, Kinder weg, Möbel auf der Straße weist wie immer, dass er bei sei- – gleiches Taxi – wieder angefahren – wieder nen mehreren hundert Masada- Zores.“ Den letzten Song steuert Baby Floyd bei mit Kompositionen mühelos das Welt- Scatgesang: ’A Bissel Bop’ „my sugar hop“. Die CD klasse-Niveau hält, und so ist Lu- ziert bei Tzadik traditionell ein Zitat, hier von Jean cifer hier keinesfalls der gefalle- Anthelme Brillat-Savarin (1825): Tell me what you ne Engel, sprich Teufel, sondern eat, and I tell you who you are. Wenn das auch fürs der Lichtbringer (griechisch: Hören gilt, kauft euch Essen, denn dann könnt ihr Phosphorus, der Morgenstern). keine schlechten Menschen sein.

MBeck zeitkratzer RECORDS (Berlin) Als 3CD-Box präsentieren Reinhold Friedl und das Ensemble ZEITKRATZER Electronics, ihre Kooperationen mit Carsten Nicolai (ZKR 0004), Terre Thaemlitz (ZKR

0005) und Keiji Haino (ZKR 0006). Die Vermutung, es handle sich um Wiederveröffentlichungen von Material, mit dem das 1997 gegründete Ensemble sein spezielles Profil aus SoundinX und Noise ausformte, bevor sie mit Lou Reeds Metal Machine Music, Schönbergs Pierrot Lunaire, mit Xenakis und sogar Volksmusik Furore machten, trifft nicht zu. ‚Superbonus‘ von TERRE THAEMLITZ erklang auf electroniX live aus dem Podewil, hier gibt es eine doppelt so lange Version aus Barcelona, sein ‚Sloppy 42nds‘ auf Die Kraft der Negation stammte von der Berliner Volksbühne 2002, hier aber aus Nantes 2007. Auch die weiteren Stücke sind neu oder andere Versionen als die auf Super-Superbonus (performing Terre Thaemlitz) publizierten aus dem Podewil. ‚down home kami-sakunobe‘ animiert mit agitatorischem Maschinentakt, Pianogehämmer und Händeklatschen die ‚Schwestern‘, ans Werk zu gehn, nur um festzustellen - der für sein soziopolitisches Engagement bekannte Thaemlitz deklamiert das höchstselbst -, dass nur die Schlangen am Arbeitsamt und bei der Armenküche länger werden. Bei ‚500 year orbit‘ geht ein Piano erst mit spitzen Noten, dann mit faustgroßen Clustern gegen dumpfes Gedröhn und dunkles Pochen an. ‚sloppy 42nds‘ mixt R2D2Gezwitscher und gurgelnde Vocodervocals mit scharfem, giftig quäkendem Sirenengeheul von Bläsern oder Streichern, während Kontrabass und tickelndes Drumming darunter einen stetig federnden Jazzbeat legen. ‚hobo train‘ simuliert mit rasselndem Drumbeat eine monoton stampfende, immer schnellere Zugfahrt im Dampf speienden Stahlross, zu Countryfiddel, abgründigem Gebrumm, Pianogeplinke und zunehmend chaotischem Lärm. Die Geige, gleichzeitig diabolisch und vital, treibt die Fahrt voran ins Ungewisse. Ein Schleier aus Rauschen verunklart dann das 25-min., dröhnminimalistische ‚superbonus‘. Dass dabei der Informationsgehalt via Vielfalt sich vergrößert, ist leichter gesagt als gehört. Ich höre monotone Basstupfer und ätherische Klangschlieren, fast wie hohe Frauenstimmen. Auch hier setzt Jazzdrumming ein und schiebt zusammen mit dem Puls des Basses die kollektive Klangmasse als mäanderndes Mysterium durch Raum und Zeit, den einen ein Space Night-Trip, den andern ein Bildschirmschoner für die wunde Seele.

Zeitkratzers jahrelange Zusammenarbeit mit CARSTEN NICOLAI aka Alva Noto zeitigte die Tracks ‚synchron bitwave‘, ‚5 min‘ und ‚c1‘, wobei der Komponist beim erstgenannten Stück auf der Volksbühne 2005 auch selbst mitwirkte, wobei er seinen rein elektronischen mit dem rein akustischen Sound des Ensembles kombinierte. ‚5 min‘ dagegen beginnt mit Drones aus tiefem Bassklarinettenregister und von E-bow, bis, angeregt von einem per TV-Röhre erzeugten 16 kHz-Ton und angestoßen vom Countdown einer tickenden Uhr, das ganze Ensemble per Sinusgeneratoren und Oszillatoren Weißes Rauschen produziert. ‚c1‘ andererseits besteht ganz aus nur verstärktem Instrumentalklang. Die Ohren verlieren dabei das Unterscheidungsvermögen zwischen Elektronik und der Akustik von Bassklarinetten (Frank Gratkowski, Hayden Chisholm), Trompete (Franz Hautzinger), Tuba (Melvyn Poore), Piano (R. Friedl), Percussion (Maurice de Martin), Violine (Burkhard Schlothauser), Cello (Anton Lukoszevieze), Kontrabass (Ulrich Philipp), ganz zu schweigen von den Rollen, die Marc Weiser an Electronics und der für Sound zuständige Ralf Menz spielen. Der Fächer ist denkbar weit aufgespannt zwischen dem ‚künstlichsten‘ Klang, dem reinen Sinuston, und dem ‚natürlichsten‘, dem bloßen Krach. Die dabei resultierenden Klangbilder, exemplarisch ‚c1‘, sind dagegen auffällig monochrom, ein dröhnminimalistisches In-sich-Vibrieren von Mikro- und Haltetönen. Brumm, ergo sum?



Pages:     | 1 |   ...   | 12 | 13 || 15 | 16 |   ...   | 20 |


Similar works:

«Free Situational Judgement Test Questions (With answers) JobTestPrep invites you to a free practice session. Catch a glimpse of some of our practice materials offered in our exclusive SJT preparation pack. What does this test contain?1. The test includes 12 questions, most of which are considered to be easy in terms of their difficulty level. Our SJT practice pack includes more complex and challenging scenarios as well as in-depth analysis of response strategies and exclusive tutorials. 2. For...»

«PENNSYLVANIA BAR ASSOCIATION DEPARTMENT DESCRIPTIONS Following is a listing of PBA staff by department. Each listing includes the staff person’s name, title, phone extension, email address and fax number. The national toll-free PBA telephone number is 800-932-0311. The local telephone number is 717-238-6715. Administration_ The Administration Department provides support to association leadership and implements policies and procedures adopted by the Board of Governors and House of Delegates....»

«Release 185 Graphics Drivers Release Notes Version 185.66 for Windows XP NVIDIA Corporation April 3, 2009 Published by NVIDIA Corporation 2701 San Tomas Expressway Santa Clara, CA 95050 Notice ALL NVIDIA DESIGN SPECIFICATIONS, REFERENCE BOARDS, FILES, DRAWINGS, DIAGNOSTICS, LISTS, AND OTHER DOCUMENTS (TOGETHER AND SEPARATELY, “MATERIALS”) ARE BEING PROVIDED “AS IS.” NVIDIA MAKES NO WARRANTIES, EXPRESSED, IMPLIED, STATUTORY, OR OTHERWISE WITH RESPECT TO THE MATERIALS, AND EXPRESSLY...»

«Introduction. Making, Critique: A Media Framework N. Katherine Hayles and Jessica Pressman As traditional print-based humanities move into the digital era, many strategies are emerging to support and retrofit academic departments. Some universities have established freestanding centers for digital humanities, including the University of Maryland, the University of Virginia, and the University of Nebraska. Others are hiring one or more faculty members in the area of digital humanities and...»

«ROYLEARTICLE22-2&3.DOC 10/24/2005 4:02:24 PM WORKER REPRESENTATION UNDER THREAT? THE MCDONALD’S CORPORATION AND THE EFFECTIVENESS OF STATUTORY WORKS COUNCILS IN SEVEN EUROPEAN UNION COUNTRIES Tony Royle† This paper presents some of the preliminary findings from an ongoing comparative case study, which examines the employee relation’s practices of the American multinational enterprise (MNE), the McDonald’s Corporation, in several European countries. In particular, the paper examines the...»

«DEFENCE SERVICE REGULATIONS REGUALTIONS FOR THE MILITARY ENGINEER SERVICES (Reprint 1982) 01-01-2204 TABLE OF CONTENTS Paras Page (s) CHAPTER I GENERAL 1-17 20-25 CHAPTER II ESTABLISHMENT AND ADMINISTRATION SECTION 2 ORGANISATION 21-27 26-27 SECTION 3 DUTIES 30 General 28 31-49 Officers 29-36 52-64 Non-Gazetted Personnel 36-40 65-67 Transfer of charge 40-41 SECTION 4 INSPECTIONS 71-73 General 41-43 74 Inspection 43 SECTION 5 POWERS OF SIGNING – ACCOUNTS AND OTHER DOCUMENTS 75-79.1 43-44...»

«36th Annual Western States Engineering Geology and Geotechnical Engineering Symposium 28-30 March 2001, University of Nevada, Las Vegas, Nevada, pp. 11-26 DESIGN AND PERFORMANCE OF EVAPOTRANSPIRATIVE COVER SYSTEMS FOR ARID REGION LANDFILLS Edward Kavazanjian, Jr.1 ABSTRACT Due to performance concerns related to cracking and desiccation of prescriptive lowpermeability soil final covers, evapotranspirative alternative final covers are become increasingly popular for landfills in arid climates....»

«Recommended Children’s Books On Bullying / Friendship Issues NOTE: Please read the book first to make sure the content and reading level are age-appropriate for your particular reader(s). PRESCHOOL / ELEMENTARY FICTION: Blabey, Aaron. Pearl Barley and Charlie Parseley. Pennsylvania: Front Street, 2008. A short, sweet story about how two very different people can be good friends. Cave, Kathryn. Something Else. New York: Mondo Publishing, 1998. Something Else wants to be like everybody else but...»

«A Study of Durability Analysis Methodology for Engine Valve Considering Head Thermal Deformation and Dynamic Behavior Kum-Chul, Oh1, Sang-Woo Cha1 and Ji-Ho Kim1 R&D Center, Hyundai Motor Company Abstract: Automotive engine valves draw the air and fuel into the cylinders and allow the exhaust gas out. The valves are under various loads during the engine running: a combustion pressure, a spring force, thermal loads and the impact force due to valve closing speed. Their combined loads sometimes...»

«FISIM | May 2014 Changes to the UK National Accounts: Financial Intermediation Services Indirectly Measured (FISIM) Authors: Karen Grovell and Daniel Wisniewski, Office for National Statistics Date: 29 May 2014 Executive summary This article covers the changes to financial intermediation services indirectly measured (FISIM) that will be introduced when revised figures for the UK National Accounts, consistent with Blue Book 2014, are published in September 2014. The change to FISIM is as a...»

«Comments on Potential Revisions to the Horizontal Merger Guidelines Marius Schwartz and George Rozanski* November 9, 2009 Abstract We focus on several specific issues, with particular emphasis on the role of suggestive evidence of direct competition in merger analysis. We believe it appropriate for the Guidelines to acknowledge that in some cases the Agencies may begin their analysis with such evidence, particularly where the contours of the relevant markets may not initially be obvious. We...»

«Mobile Top App Index By MasterCard #TopAppIndex About the MasterCard Top App Index The MasterCard Top App Index identifies the best mobile shopping apps in 19 categories from across 36 European countries. MasterCard’s team of experts reviewed and rated available shopping apps in 19 different retail categories.1. Review: a group of experts commissioned by MasterCard has collected all publicly available mobile shopping applications in 36 European countries (Albania; Austria; Belgium; Bosnia and...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.thesis.xlibx.info - Thesis, documentation, books

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.