WWW.THESIS.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Thesis, documentation, books
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 16 | 17 || 19 | 20 |

«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

-- [ Page 18 ] --

Vom Entstehungsprozess, wie ihn das Label schildert, habe ich nur soviel verstanden, dass Male, das sind der Keyboarder Jonathan Krohn und der Gitarrist Benjamin Mjolsness, ihre Postrockdrones diesmal mit Hilfe von einem halben Dutzend Kollegen aus der Chicagoszene, Leuten von Exploding Star Orchestra, Pan American und Joan of Arc, noch mit zusätzlichem Freigeist anreicherten. Mächtige Wellen aus harmonischen Vibrationen gleiten in Zeitlupe dahin. Der eingedickte Klangstrom ist verziert mit den Sounds von Kornett und Vibraphon, tätowiert und bemalt mit zarter Percussion und weiterem Dröhnklang von Tape und noch mehr Gitarre. Starker Zauber, sehr kosmisch, sehr psychedelisch. Irgendwann mal wird man solche Peacemaker-Wolken in Kriegsgebiete schicken können, um kriegerische Hirne harmonisch und friedlich zu stimmen. ‚Dark Advances‘ wird als ein ebenfalls friedfertiges Zwischenspiel auf der Gitarre gezupft, bis mit ‚Used to be a Guy‘ erneut, rauschend und von Vibraphon umtupft, vergiftete Machobirnen mit Sanftmut bestrahlt werden. Die Therapie setzt dabei auf die Macht eines dunklen, intensiven Strahlens voller fein gemahlener Rockessenz, so wie ‚Wundermittel‘ aus Nashornpulver oder Tigerbalsam mit Nashornkraft und Tigerwildheit gesättigt sind.

MARRAFFA - MIANO Edus Tonus (Impressus Records, CD-R): Der Pianist Tonino Miano machte bereits im Duett mit dem Trompeter Mirio Cosottini (BA 58) auf sich aufmerksam. Jetzt gibt es ein Wiederhören, im Duo mit Edoardo Marraffa. Die beiden sind alte Bekannte von Anfang der 90er her, als beide an der Universität in Bologna Musikologie studierten, und trafen sich nach 15 Jahren in New York wieder. Marraffa bläst abwechselnd Tenor- und Sopraninosaxophon.

Vor allem dieser quäkig näselnde Ton, der zuerst bei ‚Compianti‘ erklingt, von Miano per Innenklavier vorsichtig angefunkt, bis sich ein temperamentvolles Tête-à-tête entspinnt, lässt aufhorchen. Das Titelstück markiert Marraffa mit auffälligen Haltetönen, um die das Piano herum stelzt. Die Es-Tonlage, eine Oktave über dem Alto, weckt unwillkürlich Assoziationen zu Lol Coxhill, der den - wenn man vom seltenen Soprillo absieht - kleinsten Sprössling der Saxfamilie ebenfalls gern verwendet. Aber Marraffa kommt tatsächlich auch mit einer Coxhill-verwandten Quirligkeit und Keckheit daher, so dass das Piano wohl aus Gründen der Balance und Dialektik den Part des Tiefgründigen und Bedächtigen übernimmt, der bloß zu Leichtsinn und Übermut angestiftet wird. Bei ‚Here and There‘ bläst Marraffa beide Saxophone gleichzeitig, à la Kirk oder Chekasin, Miamo rumort dazu in den tiefen Registern, überhaupt ist die linke Hand seine starke. Er macht sich nichts aus flinkfingrigem Geperle, sondern pickt die Noten selektiv, operiert auch gern mit kleinen Wiederholungen, die er mit gewagten Sprüngen kombiniert. Das macht insgesamt einen poetischen und geistreichen Eindruck und was ihnen an vordergründiger Effekthascherei abgeht, das machen die beiden Italiener durch Hintersinn wett.

MATMOS The West (Autofact Records, FACT06): So weit ich mich erinnern kann, ist das meine erste Begegnung mit der Klangwelt von Drew Daniel & M. C. Schmidt. The West war 1999 ihre dritte Veröffentlichung gewesen. Ihr Markenzeichen - ungewöhnliche Samples ist dabei eingebettet in eine Ästhetik, die elektronische Modernität und Entfremdung eintauscht gegen eine Kameraderie, wie man sie eher von der Weird Folk-Szene erwarten würde. Freunde steuern ihr Können bei, Dave Pajo (Papa M), Mike Martinez (Electric Birds) und Mark Lightcap (Radar Bros.) ihr Gitarrenspiel, Kris Force (Amber Asylum) spielt Geige, andere, darunter Rick Brown - ja der von V-Effect, Fish & Roses und Run On - trommeln. Dabei teilen sich Schmidt und Daniel die Arbeit selbst schon so, dass der eine meist Gitarre & Banjo einsetzt und der andere für Sampling & Sequencing zuständig ist. Ausgefallene Klangquellen tauchen besonders beim kurzen ‚Action at a Distance‘ auf, wo Michael Brown Wasser auf eine Kupferplatte tropfen lässt und Schmidt hörbar in einer Bibel blättert

- hat Aube das nicht auch mal gemacht? -, während Pajo langsam seine Gitarre rifft. Bei ‚Last Delicious Cigarette‘ spielt natürlich eine Zigarette eine Rolle, aber auch Stringgekratze und das Geblubber einer Phantomtuba. Die eingesetzten Samples - winzige Schnipsel von Penderecki, Minor Threat, Enoch Light, Mandrill etc. - wurden angeblich ausgewürfelt. So entstand eine fröhliche Plunderphonie, der man die Verspieltheit der Beteiligten anmerkt. ‚Sun On 5 At 152‘ beginnt als akustischer Gitarrenloop, versucht, auf ‚Duelling Banjo‘Tempo zu beschleunigen, verfängt sich in einem Stottereffekt, aus dem sich ein Drumloop befreit, zu dem die Gitarre Slidesounds verbiegt. Danach dreht das gut 21-min. Titelstück die Kurbel, mit Slidegitarrentwangs, krümmer als der sprichwörtliche Hund, Stimmfetzen, klapprigem Drumming, druckvoller Basslinie, abgelöst von spitzem Electrogetriller, das in kosmische Regionen abhebt und, mit Gelächter, als verhackstückter, verzwitscherter Krautrock verglüht.

‚Tonight, The End‘ schließlich macht mit vier Gitarren und zwei Drummern, Trompetengrowls, Horn & Tuba, was jetzt massiver klingt als es klingt, Exotica from Outer Space. Der Werbespruch des Duos All things XLNT = as difficult as they are rare." - scheint zwar auf Distinktionsgewinn zu spekulieren, aber ich würde gegen den Humor der beiden keinen Cent wetten.





MKM_msa (For 4 Ears CD 1971): In finsteren Zeiten hatte man als Kanonenfutter gute Aussichten, in der Welt herum zu kommen, später genügte auch eine erfolgreiche Rock‘n‘Roll-Band. Heute schleppen Bands immer weniger Gitarren durch Flughäfen, sie reisen mit leichtem Gepäck wie Ipods, Synthesizer und ‚Geknackter Alltagselektronik‘. Nach der Ostasientournee von Signal To Noise 2006 folgte mkm, das sind natürlich Günter Müller, Jason Kahn & Norbert Möslang, 2007 einer Einladung nach Mexiko und Südamerika. Dort in Mexico City, Bogotá, Santiago de Chile, Rio de Janeiro und La Plata insgesamt gab es 12 Konzerte - beblubberten und bezwitscherten die drei Vertreter des Sound of Now, auf Festivals, in Kulturzentren oder Häusern des Volkes, jeweils relativ jungfräuliche Ohren mit ‚Sit and wonder why‘-Electronica. Relativ, sag ich, denn Mexiko kann auf seine lange ‚Nationalismo ex machina‘-Tradition zurückschauen, und keiner der südamerikanischen studentischen Szenen ist entgangen, dass man zu Electronica nicht immer tanzen muss. Eigentlich würde ich daher lieber ein Reisetagebuch über die Erfahrungen von mkm auf ihren Aguirre- und Fitzcarraldo-Routen lesen, als mir meine Synapsen mit weiteren Strichcodes bepixeln zu lassen. Ausgewählt wurden Ausschnitte, in denen der Puls der durchwegs auffällig dichten und konsistenten Wummer-, Sirr- und Knackmuster hoch schlägt. Müller selbst hält es - zurecht - für die bisher stärkste Dokumentation des Trios. Ob diese Attraktivität vielleicht der Absicht geschuldet ist, die gastgebenden Jungfrauen nicht zu langweilen?

MONOTON Eight Lost Tracks (Oral, ORALCD28): Monoton ist ein Projekt des österreichischen Umtrieblers im Bereich Kunst und elektronische Medien Konrad Becker (* 9.1.1959, Wien). Ein bisschen Kult war der Medienforscher und mehrfache Prix Electronica-Preisträger auf Anhieb, Dank der Pionierelectronica der Monotonprodukt-Reihe 01 (Cass., 1979), 02 (LP, 1980), 03 (Cass., 1981), Ich Weiss Nichts / Ich Weiss Null (7",

1981) und Monotonprodukt MCMLXXXIX (LP, 1989), aber erst recht, seitdem THE WIRE Monotonprodukt 07 (2xLP, 1982) unter seinen ‚100 Most Important Records Ever Made‘ listete. Oral in Montreal hat 2003 mit Monotonprodukt 07 20y ++ und 2006 mit Blau - Monotonprodukt 02 26y++ bereits Monoton-Klassiker wiederveröffentlicht und reicht hier mit den je vier Tracks von ‚Bionic Automatonic Archeology‘ und ‚Ancient Futures Applied Psycho-Acoustic Meta-Mathematics‘ weitgehend Unveröffentlichtes der Jahre 1981-83 nach, nur der ‚Mutation Waltz‘ und ‚Ich Weiss Nichts nx-mix‘ bringt bzw. variiert bereits Bekanntes. Die Titel ‚π 3,14159 26535 89793‘, ‚Transnumerique‘, ‚Squared Roots‘ und ‚Periodic Primes‘ verraten schon eine der Vorlieben von Becker und seiner Partner Eugenia Rochas & Albert «Ali Krawalli» Griehmann, die Gödel, Escher, Bach-Facette, die sich als rhythmische Muster und gelegentliche Sprachloops ausgeformt. Das Drummachinegetucker, die Oszillationsfugen und die monotonen Sprachschlaufen brachten damals Wien auf die Höhe von Kraftwerk und Liaisons Dangereuses. Mich, eher lahmer Achilles als quicke Schildkröte, erreicht hier in dieser kristallinen Algorithmik, wie Licht von längst implodierten Sonnen, der Urteilsspruch, der wie der Stichel in Kafkas ‚Strafkolonie‘ nur Offenkundiges in die Synapsen pixelt - der Countdown läuft und ist nicht zu stoppen. Hasta la vista, Babies.

* MAX MÜLLER Die Nostalgie ist auch nicht mehr was sie früher einmal war (Angelika Köhlermann, AKA030): Im vergangenen Jahr erschien das vermutlich dritte Album von Max Müller. Hatten seine früheren Werke eher den Charakter von Sammelsurien und Skizzenbüchern, wirkt Die Nostalgie... wie eine durchkonzipierte und sauber aufgenommene Platte. Dies ist natürlich relativ zu sehen - zur amtlichen Studio-Produktion sind es noch ein paar Schritte. Die insgesamt 16 Stücke werden umrahmt von zwei Instrumentaltiteln zwischen fast schon kitschig und Endzeitstimmung. Ansonsten geht es sehr wortreich bei Max Müller zu, der auch als Sänger der Band Mutter und ebenso wie sein Bruder Wolfgang Müller (ex Die Tödliche Doris) - als bildender Künstler unterwegs ist und auf eine Vergangenheit u. a. als Mitwirkender (Script) beim Kurzfilm „Das Leben des Sid Vicious“ aus dem Jahr 1981 und bei Bands wie den Konkas und Camping Sex zurückblicken kann. Sein derzeitiger Solo-Sound ist eine Mischung aus Elektronik und Gitarre, der Müllers (Sprech-)Gesang stützt und nicht von den Texten ablenkt. Mit ‚Frauenkrieg‘ hat er einen Synthie-PopHit auf Lager - allerdings einen für „eine schönere Welt, in der die Männer überhaupt nichts mehr tun müssen“. Super auch der Song ‚Gürtelschnalle‘, in dem zur Schrammelgitarre vor allen möglichen Typen gewarnt wird, die man so nicht nur in der Subkultur beobachten kann. Max Müllers Lieder sind treffende Kommentare zu privaten, gesellschaftlichen und irgendwie auch politischen Dingen. Und kommen trotzdem als große Kunst daher. GZ QUATUOR BOZZINI Arbor Vitæ (qb, CQB 0806, 2 x CD): Das Titelstück ist eine Auftragskomposition für das Quatuor Bozzini und, 2006 entstanden, eines der letzten Werke von James Tenney (1934-2006), dem Mann, um den sich hier alles dreht. Tenney gilt als Avantgardist mit engen Kontakten zu den New Yorker ‚Bad Boys‘ of Music, aber mit eigenen elektroakustischen und mikrotonalen Akzenten, die, speziell 1963-70 im Kontext des von ihm mitbegründeten Tone Roads Chamber Ensemble (mit Philip Corner und Malcolm Goldstein), den Betrieb aufmischten. Er selbst vernetzte sich durch eine Reihe von Kompositionen mit denjenigen, die er besonders schätzte: Quiet Fan for Erik Satie, 1970-71; Spectral CANON for Conlon Nancarrow, 1974; Forms 1-4 In Memoriam Edgar Varèse, John Cage, Stefan Wolpe, Morton Feldman, 1993; Scend for Scelsi, 1996; Song'n'Dance for Harry Partch, 1999.

Clemens Merkel, Nadia Francavilla, Stéphanie & Isabelle Bozzini zeigen den ganzen Reichtum dessen, was Tenney für Streichquartett geschrieben hat, vom ganz frühen String Quartet in One Movement (1955) über das ebenso winzige Stochastic String Quartet (1963) bis zu Saxony (1978-84) für Streichquartett und Delay und Koan for String Quartet (1984). Während die Frühwerke noch etwa einem statistischen Konzept folgten und entsprechend impulsiv und polymorph daher kamen oder mit leicht populärem, sprich Ives-Anklang die Tradition aufmischten wie das Stückchen aus der Studentenzeit, dürfen Laienohren, auch ganz ohne den mit Clang, Gestalt und Shepard-Skala gespickten Überbau, Tenneys Hauptwerke genießen als prächtige Beiträge zum Mikrotonalismus und Dröhnminimalismus. Vor allem Saxony ist in seinem konsequent gleichzeitig monoton und schillernd dahin brummenden und sirrenden KLANGGGGGG eine ganz tiefe Atemübung in Luft von anderem Planeten, Koan daneben ein lange nur repetitives, wellenartiges Pulsieren eines, dann auch mehrerer scheinbarer Loops, die sich aber spiralig immer wieder gen X schrauben. Gavin Bryars-Fans, aufgehorcht. Zu diesen Quartetten kommen noch drei Quintette, nämlich Cognate Canons (1995) für Streichquartett und Percussion (gespielt von Rick Sacks), Diaphonic Study (1997) für Streichquartett und Piano (mit Eve Egoyan - ja, der Filmregisseur Atom ist ihr Bruder) und Quintext I-V: Five Textures (1972) für Streichquartett und Kontrabass (Miriam Shalinsky). Diese klanglich angereicherten Stücke haben erst recht kein Problem damit, attraktiv zu klingen. Die Canons kreisen und kreisen, von Pizzikatos und perkussiv getüpfelt, wobei Trommelwirbel eine Erwartung schüren, die, seltsam spannend, nicht eingelöst wird, weil auch ein vermeintliches Accelerando sich als Illusion erweist. Egoyan, die schon Tenneys To Weave (a meditation) (2003) uraufgeführt hat, streut bei der Study in das katzenjämmerlich dissonante Gewebe der Streicher wie von launischen Pfoten hingetapste Einzelnoten. Nach soviel schiefer Bahn zählt Tenney mit den Five Textures wiederum fünf seiner Helden auf: ‚Recent THOUGHTS for Morton Feldman‘, ‚CLOUDS for Iannis Xenakis‘, ‚A Choir of ANGELS for Carl Ruggles‘, ‚PARABOLAS and HYPERBOLAS for Edgard Varèse‘ & ‚SPECTRA for Harry Partch‘. Gedanken ziehen als zart gewölkter Schwebklang dahin, beginnen als Pizzikato zu tröpfeln, streifen einen mit dem Geflirr von Engelsflügeln, jaulen und kurven plötzlich als rasante Glissandos im Raum umher, und werden schließlich noch aufgefächert von feinstem Fiepen bis zu Kontrabassgebrumm, um so die fünf Sinne zu kitzeln, die der ebenfalls engelerfahrene Michel Serres mit seiner Philosophie der Gemenge und Gemische umkreist. Dass man fraglos sicher ist, Tenney zu hören - wie zuletzt Howard Skempton und Jo Kondo - und nicht das Quatuor Bozzini, ist inzwischen quasi zum Markenzeichen der Musikerinnen aus Montréal und ihres Mitstreiters aus Freiburg geworden.



Pages:     | 1 |   ...   | 16 | 17 || 19 | 20 |


Similar works:

«Local Government in British Columbia Fourth Edition Robert L. Bish Eric G. Clemens Published by the Union of British Columbia Municipalities LOCAL GOVERNMENT IN BRITISH COLUMBIA, Fourth Edition Local Government in British Columbia Fourth Edition Robert L. Bish Eric G. Clemens Published by the Union of British Columbia Municipalities LOCAL GOVERNMENT IN BRITISH COLUMBIA ISBN 978-0-9695043-2-0 Copyright 1987, 1990 by Robert L. Bish Copyright 1999 by Robert L. Bish and Eric Clemens Copyright 2008...»

«(ORDER LIST: 574 U.S.) TUESDAY, JANUARY 20, 2015 CERTIORARI SUMMARY DISPOSITIONS 13-705 KEIRAN, ALAN, ET AL. V. HOME CAPITAL, INC., ET AL. The petition for a writ of certiorari is granted. The judgment is vacated, and the case is remanded to the United States Court of Appeals for the Eighth Circuit for further consideration in light of Jesinoski v. Countrywide Home Loans, 574 U. S. _ (2015). 13-884 TAKUSHI, ROCKY F. V. BAC HOME LOANS SERVICING The petition for a writ of certiorari is granted....»

«Analysis & Tools: Tools and Tool Interaction AAU June 3, 2005 AMETIST DELIVERABLE 2.5.b 2 TOOLS 1 Introduction & Summary During the three years of AMETIST the performance and usability of the existing tools for analysing timed automata models have improved enormously. In addition to traditional verification of timed models, emphasis has been put into retargeting the technology towards optimal scheduling and performance analysis and have been pursued in a number of new tools developed within...»

«NSF/REU RESEARCH EXPERIENCE FOR UNDERGRADUATES IN PHYSICS STUDENT RESEARCH PAPERS SUMMER 2011 VOLUME 22 REU DIRECTOR UMESH GARG, PH.D. REU Student Research Papers – Summer 2011 University of Notre Dame – Department of Physics Student Research Title Page No. Andrew Arend Thickness Measurements and Isotopic University of Wisconsin Identification of Cadmium, Tin, and Tellurium 1 Targets Molly Ball Monmouth College Correction Methods for Project GRAND Data 11 Brittany Batman Manchester College...»

«SETA survey of representatives in Tribunal cases 2008 Research Paper Young people entering work: A review of the research Ref: 18/12 Sarah Oxenbridge and Justine Evesson (Employment Research Australia) For any further information on this study, or other aspects of the Acas Research and Evaluation programme, please telephone 020 7210 3673 or email research@acas.org.uk Acas research publications can be found at www.acas.org.uk/researchpapers ISBN 978-1-908370-29-7 Young people entering work: A...»

«O-236-11 TRADE MARKS ACT 1994 IN THE MATTER OF INTERNATIONAL REGISTRATION NO. 1003042 IN THE NAME OF HAVANA CLUB HOLDING SOCIÉTÉ ANONYME AND IN THE MATTER OF OPPOSITION THERETO UNDER NO. 72099 BY BODEGAS MAXIMO, S.L.BACKGROUND 1.On 9 April 2009 (claiming priority from a filing in the Benelux dated 22 December 2008), Havana Club Holding, société anonyme (“Havana”) requested protection in the United Kingdom of the International Registration (IR) of the words HAVANA CLUB MAXIMO. 2. The...»

«MAGISTERARBEIT Titel der Magisterarbeit Bewegungspädagogische Konzepte in Kindergärten Eine qualitative Vergleichsstudie unter Einbeziehung von Gründungsgedanken verschiedener Kindertageseinrichtungen in Österreich Verfasserin Julia Meneghini angestrebter akademischer Grad Magistra der Naturwissenschaften (Mag.rer.nat) Wien, im Oktober 2008 Studienkennzahl lt. Studienblatt: 066826 Studienrichtung lt. Studienblatt: Sportwissenschaft Betreuer: o. Univ.-Prof. Dr. Michael Kolb...»

«Chapter 3: Support for Budding/Small/Medium Performing Arts Groups Introduction 3.1 Apart from the major performing arts groups referred to in Chapter 2, budding, small and medium local performing arts groups (including HKADC 1-year grantees) as well as individual artists are essential components contributing to the vitality and development of the local arts scene. Current Scene 3.2 The government currently provides support to budding, small and medium performing arts groups through various...»

«Concentrated Capital Losses and the Pricing of Corporate Credit Risk⇤ Emil N. Siriwardane† Job Market Paper ‡ January 20, 2015 Abstract Using proprietary credit default swap (CDS) data from 2010 to 2014, I show that capital fluctuations for sellers of CDS protection are an important determinant of CDS spread movements. I first establish that markets are dominated by a handful of net protection sellers, with five sellers accounting for nearly half of all net selling. In turn, a...»

«Sexual Violence, Elder Abuse, and Sexuality of Transgender Adults Age 50+: Results of Three Surveys Loree Cook-Daniels and michael munson*. Introduction Relatively little is known about the lives of transgender people once they are through their gender transition. Even less is known about transgender elders, either those who transitioned many decades ago and now have grown older, or those who are transitioning in midor laterlife. Because of its unique transgender aging program, FORGE – a...»

«Cultural  Heritage  Tourism:  Best  Practices  and   Key  Concepts  for  Regional  Initiatives     A  Report  for  the  American  Folklore  Society’s  Professional  Development   and  Best  Practices  Program     by     Dr.  Ellen  McHale  (New  York  Folklore  Society)   Dr.  Lisa  Overholser  (New  York  Folklore  Society)   Dr.  Daniel  Franklin  Ward  (Erie  Canal  Museum)         cul tur al  (kuhl ­cher ­uhl)    –adjective...»

«DEPARTMENT OF ENGLISH STUDIES AND CENTRE FOR APPLIED LINGUISTICS FACULTY OF HUMANITIES, UNIVERSITY OF LATVIA LANGUAGE FOR INTERNATIONAL COMMUNICATION: LINKING INTERDISCIPLINARY PERSPECTIVES UNIVERSITY OF LATVIA PRESS LANGUAGE FOR INTERNATIONAL COMMUNICATION: LINKING INTERDISCIPLINARY PERSPECTIVES Annotation: This collection contains papers delivered at the 2nd international symposium Language for International Communication: Linking Interdisciplinary Perspectives held at the University of...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.thesis.xlibx.info - Thesis, documentation, books

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.