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«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

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O RATIONAL DIET hat, wie sich da zeigW te, im Vergleich zur Visitenkarte ihrer AltrOck-CD von 2007 den Akzent noch weiter ins Kammermusikalische verschoben, was schon im Übergewicht des unverstärkt gespielten Instrumentariums deutlich wird. Cyrill Kristia, halb Musketier, halb Gypsy, gibt das Traumbild eines rassigen Geigers ab, die zierliche Anna Ovchinnikova spielt in Bluejeans Cello, die brünette Olga Podgaiskaja hämmert Klavier und singt Sopran und Vitaly Appow bläst abwechselnd Fagott & Altosaxophon. Flankiert wird dieses Kammerensemble von Maxim Velvetov an der E-Gitarre, dem blonden Riesen Dmitry Maslovsky, der mit dem Rücken zum Publikum, mit cool hochgeschobener Sonnenbrille auf dem Verstärker sitzend, E-Bass zupft. Und Nikolay "Gumberg" Semitko, ein Bürschchen in Tarnhemd, dem man alles Andere zutrauen würde, schlägt die Trommel und entpuppt sich als der Allerfreundlichste der Gäste.

Zu Belarus kommen unsereinem allenfalls Tschernobylkinder, Gazpromtrouble, Lukaschenka und Eishockey in den Sinn (wobei allein das Wort Minsk uns Deutschen eigentlich die Schamröte ins Gesicht treiben sollte - aber bei welchem Städtenamen wäre das nicht der Fall?). Damit verbindet sich irgendwie das Vorurteil, dass eine Band von ‚dort drüben’ hauptsächlich mit ‚slawischer’ Folklore im eigenen Saft geschmort hat. Aber Velvetov hört anschließend im Gespräch nicht auf zu betonen, dass sie sich zur R.I.O.Bruderschaft zugehörig fühlen, Henry Cow verehren und natürlich Univers Zero nacheifern. ‚Traditionen’ sind nun mal etwas Erfundenes, meist von oben Verordnetes, im besseren Fall aber pickt man sich selber was aus dem allgemeinen Mischmasch. Rational Diet pickten zu ihrem Artrockfaible noch Shostakovich (aus dessen 8. Streichquartett sie sogar den 2. Satz im Programm haben), Strawinski (vor allem Petruschka- und Pulcinella-Anklänge), Prokofjew (das Fagott lässt einen neben Michel Berckmans unwillkürlich auch an Peter und der Wolf denken), und Velvetov nennt auch noch Schnittke. Im belarusischen Kulturbetrieb sind sie damit weiße Raben.

Das Programm der Weißrussen, gerahmt in ein Orgelintro und -extro, ist entsprechend eklektisch und postmodern, etwas brav und ernst präsentiert zwar, aber deutlich inspiriert durch Histoire du Soldat-Märsche, Circus Polkas und verstolperte Tänze, teils artrockistisch dynamisiert, teils folkloristisch rückgebunden, vor allem in den Gesangsteilen. Podgaiskayas changiert zwischem kräftigem Volkston und - wie soll ich sagen? doch arg schneidend und wie gebellt klingendem Kunstgesang mit Texten des Palindromikers Viktar Zhybul und von Daniil Charms, den sie bei ‚On Tuesdays‘ hymnisch wie in der Kirche intoniert. Die Stärke und das Eigentümliche der Band liegen im Zusammenspiel von vertrackt rhythmisierten, immer wieder auch stakkatohaft repetitiven Kompositionen - prototypisch ‚Condemned‘ - mit dem seltsamen Fagottgebrumm und dem Saitenklang. Durch das elegische ‚Horse Army‘ scheint Isaak Babels Reiterarmee gezogen zu sein und ‚Ariel‘s Last Dream: Birobidjan‘ erinnert an das Jüdische Autonome Gebiet im fernöstlichen Russland, wohin Stalin ein ‚sowjetisches Zion‘ verpflanzt hat.

Die Gitarre beschied sich mit einer Nebenrolle, was Einige bedauerten. Statt einer Zugabe zum relativ kurzen Set, boten die Gäste zu viert noch einen kleinen Set unplugged, mit jamartigen Kostproben ihrer speziellen Diät, die inzwischen als At Work (ALT 004), ihrer zweiten, richtig starken AltrOck-CD vorliegt.

Das ‚af‘ geht auf den Holländer in diesem Quintet zurück, den Kontrabassisten & Keyboarder Willem van Dijk. Er gehörte Ende 2000 zusammen mit dem Gitarristen Thomas Büchel und dem Drummer Jonas Burgwinkel nicht nur zu den Gründervätern der Formation, die sich dann mit dem Trompeter Christoph Titz und dem Saxophonisten Frank Sackenheim vervollständigte, van Dijk ist auch der Komponist und Poet des Ganzen. Dabei kommt die nunmehr dritte Veröffentlichung First Book of Sound (Berlin-Moves, BVD 1-001, LP/CD) fast einem Neuanfang gleich, durch ein neues Gespür für SOUND, das van Dijk & Co. im Klingklang der Berliner Jannowitzbrücke entdeckten. Ich höre jetzt schon eine Weile zu und zögere immer mehr, mit dem Wörtchen ‚Jazz‘ falsche Vorstellungen zu wecken. Dafür ist diese Musik zu ‚anders‘, zu polystilistisch, tatsächlich so spannend und der Zukunft zugewandt, wie ihre Macher versprechen. Sie scheinen sich mutig dem offenen Meer anzuvertrauen, zumindest dem flüssigen Element, um das die, wie van Dijk anmerkt, von persönlichen Erinnerungen und die zur See sich neigende niederländische Landschaft geprägten Lyrics kreisen, für die er sich am Gesangsmikrophon mit seiner Landsfrau Iris Romen abwechselt.

...all this water ran down the shore... and it‘s the line of all things to appear in a wave... - the sails are set! -...it‘s on the riverside where it all began to shimmer / the vagely shone / the hidden signs... -...did we already reach / the land on the other side? -...we‘ll meet at sea and you‘ll don‘t stop / to sail the boat and you‘ll don‘t stop / to sail the sea now... - we‘re going to the river / and from the river / we‘re going to the sea... - und schließlich i wade in the water, go out to the sea, i travel the river.... Sag keiner, das wäre nur eine weitere dieser Light-of-Love Stories, die Ziele scheinen mir hier noch etwas höher gesteckt. Nach van Dijks lyrischem Intro ‚here i am‘ wird eine Weile gerudert, bis nach dem Trompetenstakkato von ‚the roll call‘ einen Romens Gesang aufhorchen lässt. Diesen Kunstliedton bei ‚timeline (all through the years)‘, ganz mit NaturART AF ORYX stimme gesungen, kennt man doch sonst nur aus der Art Rock-Ecke, die auf Nachrichten aus Babylon gelauscht hat. Mit dem rockigeren ‚navigation point‘ und seinem plötzlich angerauten Han Buhrs-Ton auch bei ‚waterfront and riversides‘ bestätigt van Dijk diese Assoziation, bevor der Trompetenklang an Kirchtürmen, Berggipfeln und Sizilien vorbei kreuzt, mit Gitarren- und Bassgezupfe und Gemecker des Saxophons, während im Bläsersound die Sirene Carla Bley lockt (‚variations / gold and what‘s gleaming‘). FdW hörte, wie er in seinem Vital-Review schreibt, ähnliche Anklänge, an Goebbels/Harth, Robert Wyatt und überhaupt Recommended-Sachen. Nach dem erneut ganz zarten ‚embrace‘ besticht ‚the village and the sea‘ - dessen erste Zeilen in Kopfstimme erklingen, die vorletzten vocoderverzerrt - mit besonders schöner Artaf-Arrangierkunst und einem leichten Kurt Weill-Touch.





Dann tastet sich die Gitarre vorsichtig voran zu ‚jannowitzbrücke‘, ein Gospel, der als Brassband im Hintergrund durchs Bild hastet. Danach halten die Rossbreiten wieder den Atem an, bis zum strahlender Höhepunkt, noch einmal Romen mit dem „I found you“-Jubel des hymnischen ‚harbour‘, aus allen Registern himmelwärts gepusht. ‚köpenick (quietly calling home)‘ tut schließlich genau das, mit Keyboardtupfern und melancholischen Gitarrenslides. Ich staune und staune gern so.

Was für ein Weib! Dass Satoko Fujii neben vier, fünf Bands, die sie durch Feuerreifen springen lässt, auch noch vier ganze Bigbands elefantöse Kopfstände machen lässt, das liest man so und denkt sich dabei das eine oder andere Fragezeichen.

Sie aber setzt ein Ausrufezeichen ans andere, im Duo mit ihrem Mann, dem Trompeter Natsuki Tamura, im Trio mit Mark Dresser & Jim Black oder als Junk Box mit Tamura & John Hollenbeck und in Quartetten wie ihrem Quartet mit Tamura, Takeharu Hayakawa & Tatsuya Yoshida, als Four mit Tamura, Dresser & Black, als Min-Yoh Ensemble mit Tamura, C. Hasselbring & Andrea Parkins oder als ma-do mit Tamura, Norikatsu Koreyasu & Akira Horikoshi und wiederum mit Tamura in dessen Gato Libre. Es ist wohl langsam Zeit, dass ich die Pianistin und Bandleaderin meinen andern Nippon-Favoriten, Otomo Yoshihide und Tatsuya Yoshida, an die Seite stelle.

Das verlangt letztlich das SATOKO FUJII ORCHESTRA NAGOYA, das das Füllhorn Sanrei (Bakamo Records, BKM-007) über mich ausgießt. Fujii dirigiert da, spielt selbst aber nicht mit, sondern weist Hauptrollen dem Gitarristen Yasuhiro Usui

SATOKO FUJII

zu, der selbst auch das schnell pulsierende ‚Eaves‘ beisteuert, und vor allem der geballten Bläserwucht, die hier als 7. Kavallerie losprescht. Sie summiert sich aus einer 5-köpfigen Reedphalanx mit Shingo Taketa & Akihiko Yoshimaru am Alto, Kenichi Matsumoto & Yoshihiro Hanawa am Tenor und Yoshiyuki Hirao am Bariton plus einer sogar 7-köpfigen Brass-Section mit den Trompetern Tamura, Tsutomu Watanabe, Takahiro Tsujita & Misaki Ishiwata, den Posaunisten Tomoyuki Mihara & Toshinori Terukina sowie Tatsuki Yoshino an der Tuba. Dazu kommen Atsutomo Ishigaki am Bass und Hisamine Kondo an den Drums, der spätestens bei ‚Kondo Star‘ in Großaufnahme zeigen kann, dass er ein Mann der Tatsuya Yoshida-Schule ist. Nicht nur er scattet, jault und jodelt, auch die ganze Truppe bricht bei ‚Blueprint‘ in exaltierte Vokaleskapaden aus.

Der Eindruck, mit einer Variante der Shibusa Shirazu Orchestra zu kollidieren, die in die Lücke zwischen Stan Kenton und den Ruins stößt, drängt sich geradezu auf.

Kondo ist eine Wucht und allein schon eine Show, aber Fujii gibt ihm mit einem Bläserfeuerwerk aus schnittigen Tutti und furiosen, meist kollektiven Ausbrüchen entsprechend auch Zunder. An Free Jazz darf man hier keine Sekunde lang denken, das ist - der Auftakt ‚Gogaku‘ deutet gleich in diese Richtung - großspuriger Jazzrock, gestützt auf dem E-Bass, Jazzrock, der dazu neigt, auszurasten oder aber, am andern Ende der Skala, sich merkwürdige Eigenwilligkeiten zu leisten, wie die Tubapassage bei ‚Shogetu‘ (das ebenfalls von Usui stammt). Spinn ich, wenn mir dabei Carla Bley in den Sinn kommt? ‚Sankaku‘ durchbumst mit betont stumpfem BumBumBeat eine eingängige Schlager-Melodie, aus der erst eine Posaune, dann das Baritonsax einzeln ausreißen, bis die Gitarre das Ganze uptempo zurück zur Melodie drängt. Das abschließende Titelstück wallt erst langsam und großartig dahin, mit einem ‚spanischen‘ Trompetensolo, das in einen nun schon schnelleren Reigen mündet, in das ein Tenorsaxophon feuerzüngelt bis hin zum finalen Aufschwung, der den ‚spanischen‘ und letzlich sogar einen ‚Bolero‘-Anklang offenkundig werden lässt. Ein Prachtstück.

Drei Wochen später, am 28.9.2007, ergänzte ‚Sanrei‘ neben ‚In The Town You Don‘t See On The Map‘ die Summer Suite (Libra Records, 215-023) des SATOKO FUJII ORCHESTRA NEW YORK. Dieser 1997, zwei Jahre vor der Nagoya-Band, zusammengestellte Klangkörper bündelt vor Aaron Alexander an den Drums und Stomu Takeishi am Bass die Reed-Power von Oscar Noriega, Briggan Krauss, Ellery Eskelin, Tony Malaby & Andy Laster zusammen mit dem Blech der Trompeter Tamura, Herb Robertson, Steven Bernstein & Dave Ballou und der Posaunisten Curtis Hasselbring, Joey Sellers & Joe Fiedler. Ganz anders als mit dem wie ein Gil Evans-Orchester bestückten und exaltierten Sound der Nagoya-Truppe kreiert Fujii mit den New Yorkern auch lyrische und klangfarblich nuancierte Sketche. Allein das Titelstück nimmt dabei fast 40 Min. in Anspruch, wobei individuelle Klangspritzer und Pinselstriche kontrastieren mit dem ebenfalls in sich schon changierenden Fond des Orchesters. Fujii lässt ihr Allstar-Ensemble ihre Stärken ausspielen, erst Eskelin, dann Sellers, dem Fujii ein perkussives Motiv entgegenstellt, bis ein furioses TuttiCrescendo verschrecktes Gegacker auslöst und Alexander mit Zirkusgetrommel gleich weitere Donnerschläge bestellt, nach denen es rockiger und mit einem Baritonsolo weitergeht. Da ist dann gerade eine Viertelstunde vorbei. Das Ganze mag konventioneller angelegt sein, ist aber in sich absolut befriedigend, wenn man ein Freund toll arrangierter Blasmusik ist, die nach der halben Strecke mit launigen Erfindungen und einem durch Multiphonics besonders auffälligen Posaunensolo von Fiedler aufwartet, gefolgt von Statements von Robertson und zuletzt Malaby, der sich wie mit dem Korkenzieher erst selber anzubohren scheint, bevor er das richtige Ventil findet. Die Version von ‚Sanrei‘ macht den ‚Bolero‘-Touch besonders schön deutlich mit Bassgeknurr und Fiedlers Posaunensolo, wechselt dann uptempo in ein Altosolo von Noriega, der von quicken Klezmerismen in ein Mantra kippt, bevor das Ensemble mit zuckenden Sprüngen wieder den Anknüpfungspunkt erreicht für das erhabene ‚Bolero‘-Finale. ‚In The Town...‘ schließlich lässt Krauss, Eskelin, Laster und Tamura so gut gelaunt miteinander herum tollen zu Takeishis fretless Bass-Groove und einer quasi Bacharachschen Bläsermelodie, dass Fujii sich künftig nicht lange überlegen braucht, was sie ihre New Yorker Buben als Zugabe spielen lässt.

Wer noch die Pianistin SATOKO FUJII vermisst, der wird gleich beim Auftakt von Chun (Libra Records, 102-022), bei dem sie mit Tastengedonner und schnellen Manövern einen Eindruck von einer ‚Tokyo Rush Hour‘ vermittelt, voll entschädigt.



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