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«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

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Cello mit Effekten? Martin Schütz und Fred Lonberg-Holm kommen einem spontan in den Sinn, aber die tragen keine Netzstrümpfe. BELA E M E R SON präsentiert sich als - elektrifizierte - Frances-Marie Uitti, eine Diva, die mit Bogen, Strings und Loops raumfüllend für Furore sorgt. Hespera (bleep 38) ist die bereits vierte Soloeinspielung der von den Riot Girls inspirierten Britin, die bisher vor allem im Duo mit Lianne Hall auf sich aufmerksam machte. Sie bleibt selten nahe am originären Celloklang, und wenn, wie beim elegisch gestrichenen ‚Shtp‘, dann entfaltet sie sich vielstimmig zum One-Woman-String-Orchestra. Bei ‚Maraschino‘ kullern und kaskadieren dafür bloße Geräuschmoleküle, während ‚Shy Of Seven‘ ein schräges Knarren und Pfeifen loopt. Geklopfte Strings taugen oft als perkussive Grundlage, besonders schön bei ‚Cavaquin‘ mit seinem dunklen Bassloop, auf dem eine Art Habanera dahin zieht. Bei ‚Stella Minx‘ pulst eine tiefe Welle, von spitzen Geräuschen durchstochen, bis dazu ein rauer Melodiefetzen sich zu drehen beginnt. Da treibt Emerson Wurzeln bis hinab zu Fauré. ‚Phosphorus‘ flattert dann wieder so unklassisch wie nur möglich, nur ein Pochen, ein Schleifen, dann Scratcheffekte, die zum noisigen Loop zusammengestaucht werden, knarzig zerkratzt und dann doch wieder groovig kreiselnd, mit fast indischer Pulsmonotonie. Jeder der 10 Tracks quillt über vor Einfällen einer Musikerin, die kein Gag und kein Hype ist, sondern eine echte Entdeckung.

CREATIVE SOURCES RECORDS (Lisboa) Das als DIS.PLAYCE bekannte Electroduo von Maximilian Marcoll & Hannes Seidl versetzt einen mit Habitat (cs105) in virtuelle Räume. Bei ‚Ian W. Coel‘ hallt der O-Ton von Verkehr und Geschäftigkeit wider. Verschönert durch eine unterschwellige Welle, beherrscht ständiges Hantieren die Szenerie, die den Alltag in und vor einer Frankfurter Filiale der Dresdner Bank einfängt.

Hört man so das Geld ‚arbeiten‘, oder werden Peanuts ausgepult? Wir werden es nie erfahren. ‚Karl Ortmann‘ ist benannt nach einem, wohl erfundenen, Kartographen des 19. Jhdts. Ein Cut-up von aus der Luft gefischten Geräuschen, die vor der Bundestagswahl 2005 in Karlsruhe aufgenommen wurden oh Mythos Basismaterial -, ist untermischt mit (weiterem) Straßen- und Parkrumoren. Was in der Inszenierung einer Soundinstallation vielleicht noch bewusstseinserhellend wirken mag, lässt mich im Wohnzimmer nur ein weiteres Loch in die Luft starren.

ARG ist ein Solopojekt von Graziano Lella aus Rom, bekannt mit dem Trio Taxonomy oder auch mit Zic. Weniger bekannt ist vielleicht, dass er in Astrophysik promovierte und vor 10 Jahren noch E-Bass mit den Artrockern Dura Figura spielte. Animali (cs127) ist eine rein akusmatische Arbeit nach der gleichnamigen musiktheatralischen Oper ANIMALi, die wiederum auf Julio Cortazars Roman Rayuela (1963) basiert. Cortazar selbst war bekanntlich, was Musik angeht, Fan von Charlie Parker, ansonsten aber per Du mit so seltsamen Wesen wie Autonauten, Cronopien und Famen. Hier hört man immer wieder die Stimmen von Sängerinnen, mit kunstvollem Gesang, Gelächter oder Satzfetzen in Italienisch, aber auch Cortazar selbst, der aus Rayuela liest. Pfeifen, Klänge von Kontrabass und Klavier, aber auch massive Orchestersamples oder perkussives Gedonge wie von den Brasilianern Uakti sind eingemischt in ein elektronisches Gewebe, das sich oft wie ein Regenschleier über die Szenerie legt, die, dem ‚Bestiarium‘ nach, dem Dschungel des Zöllners Rousseau ähneln könnte, freilich durchkreuzt von Polizeisirenen, durchsirrt von Mauerseglern, überdüst von Jets. Im Zweifelsfall ist das ‚surrealistisch‘, Projektionsfläche für Phantastisches und Traumartiges.

98 kurze Klangskizzen auf der E-Gitarre liefert SCOTT FIELDS mit seinen Drawings (cs130 + video). Sie entsprechen Zeichnungen von Thomas Hartung, die der in seinem Baseler Domizil wie der Krikelkrakel einer anderen Macht massenweise mit Kreide aufs Papier bringt. Fields benutzte sie, negativ gepaust, als graphische Partitur von 171 Blättern, die er ad random - Stockhausen lässt grüßen - spielen kann, wobei der kürzeste Part hier 7, der längste 59 Sekunden dauert. Wir hören die maximale Auswahl, die eine CD zulässt.

# 99 blieb ausgespart für Der Raum, einen Film von Arno Oehri, der Hartung und Fields bei der Arbeit zeigt. So wird dann sichtbar, dass der 49-jährige Kahlkopf aus Chicago, der übrigens in Köln beim Pata Orchester mitspielt, die Saiten auch mit Drahtbürste, Zackenkamm, Geigenbogen und dergleichen traktiert. Harscher Krach und voller Gitarrenklang mischen sich dabei ebenso wie Spaß an der Freud mit trockenem Humor.

5 Jahre älter als Scott Fields und damit mein Jahrgang ist der Genfer Pianist JACQUES DEMIERRE. Der beschämt mich einmal mehr mit seinem Solo One is Land (cs131), weil mir sein Name zu oft entschlüpft, wenn es um denkwürdige Pianisten geht. Mit seinem zweigeteilten Klangrausch - ‚Sea Smell‘ & ‚Land Smell‘ - hämmert er mir nachdrücklich ins Gedächtnis - J-A-C-Q-U-E-S -D-E-M-I-E-R-R-E ! Die See ist ein einziges großes Rauschen aus bebenden Saiten, ein stürmisches Brausen und Dröhnen, definitiv hoher und rauer Seegang.

True Sailing ist nicht tot und Demierre hält als Matrose der Schweizer Gebirgsmarine die Nase im Wind, um nach Neuland zu schnuppern.

Verwandt ist er da mit Charlemagne Palestine, nicht mit Cecil Taylor.





Gelandet, verwandelt sich der Rausch in spitzes Plinken und knarzig geharftes Zirpen, wie Krebse, die seitwärts über den Strand wuseln.

Man muss das nicht lautmalerisch und programmatisch hören, aber es funktioniert bestens, sich die Eroberung von trockenem Boden unter den vier bis sechs Beinen durch künftige Allesfresser auszumalen.

Demierre klonkt präparierte Saiten, erzeugt verblüffend angeschrägte Sounds - von wegen Harmonia Mundi. Hört, wie sie trapsen, das sind keine Nachtigallen, sondern ungezählte Krallen und Klauen, hört, wie sie knurren, die künftigen Herren der Welt. Nach 14 min. plötzlich Anzeichen von Kultur - in der linken Hand, holprig zwar, aber wie von Geistesblitzen erleuchtet. Und schon klingt auch das gleich wieder tückisch, giftig, zweischneidig. Pelzig trappelnde Pfötchen ergreifen scharenweise die Flucht und schon schlagen die ersten fatalen Pings ein. Danach spitzt ein Wesen höherer Ordnung die Lippen und bläst das bisschen Staub weg. That‘s it.

Gut, gut, gut, ihr habt gewonnen. Ich geb auf. Irgendein Strohhalm ist der Strohhalm zuviel, der den stoischsten Esel in die Knie zwingt.

37:55 (cs133) ist so ein Zuviel, das mich bockig macht. Die quietschend gelutschte und spuckig gefauchte Trompete von JACOB WICK aus Chicago, der sämtliche perversen Tricks der Dörner-, Kelley-, Wooley-Schule virtuos beherrscht, und die tinnitusverdächtige Perkussion seines New Yorker Partners ANDREW GREENWALD, oft wie mit rostigem Nagel über Blech geschrillt, knarzig gescharrt oder ätzend gerappelt, die zerfieseln mir den letzten Nerv. Ich kann nicht mehr, ich mag auch nicht mehr. Ich wünsch euch viel Spaß bei euren kuriosen Spielchen, aber ich kann das Knacken von Geräuschflöhen einfach nicht mehr ertragen. Ich bin soweit, dass mir Jaap Blonks BRÜLLT!!!!!!!!!!! bei Boxenkillerlautstärke aus der Seele spricht.

–  –  –

Abfleischung (DS108) steht als Teil 12 und damit das zweite T in der _ASMUS_ _TIETCHENS-Reihe, die im Jahr 1989 angelangt ist. Tietchens hatte mit Terry Burrows von Hamster Records eine Tetralogie geplant, von der Watching the Burning Bride (1988) als gemeinsame Arbeit und The Whispering Scale (1990) von Burrows allein noch realisiert werden konnten, während der vierte Teil, Burning the Watching Bride, als reziproke Kollaboration der beiden, erst 1998 bei Desaster Area heraus kommen konnte - Hamster hatte aus Geldmangel aufgeben müssen. Für die 20 meist kurzen Skizzen von Abfleischung hatte Tietchens auf sein Magnettonband-Archiv der Jahre 1967-70 zurückgegriffen, dabei aber keine Remixe angefertigt, also Spuren anders gemischt, vielmehr die alten Stücke als solche recyclet und dabei teils mehrfach bearbeitet - daher die Subreihen ‚Mineral 1-4‘ und ‚Modal 1-5‘ und die mehrfachen Versionen von ‚Ein fleißiges Insekt‘ und ‚Drahtmensch‘. Als einer der beiden repetitiven Bonustracks gibt es nun auch eine weitere Variation von ‚Kryptophonie‘. Das wäre, obwohl das ominöse ‚Abfleischung‘ natürlich unschlagbar ist, eine adäquate Beschreibung der resultierenden Klangverläufe, die vom Ausgangsmaterial nichts mehr erkennen lassen, auch wenn man manchmal verstümmelte Stimmen oder Musik auszumachen meint, als ob Tietchens‘ frühe Werke noch nicht einer You don‘t have to call it music-Ästhetik gefrönt hätten, oder vielleicht sogar bloße Radiomitschnitte gewesen sein könnten. 1989 ist seine Handschrift die eines strengen Tonbandlers, der die genuinen Möglichkeiten des Magnettonbandes minutiös austestet, als Loop, Repetition, Welle, mahlendes Kreisen, aber auch als unregelmäßige Rhythmisierung durch schleifende Tempoveränderung, die im Detail körnige und in der Kontur plastische Formverläufe herausarbeitet. ‚Mineral‘ suggeriert steinig-holpriges Gelände in Makro- oder Mikrodimensionen oder durchatmete und stimmhafte Zonen, ‚Drahtmensch‘ metalloid-maschinenhafte, ‚Modal‘ ebenfalls stimmähnliche Strukturen, ‚Ein fleißiges Insekt‘ den knarzenden Eifer von Chitinkrallen und -kiefern, jeweils mit hohem Variantenreichtum und Kryptofaktor. Dazu kam bei dieser Festmusik zum 3. Symposium der Aktionsgemeinschaft ‚Pädophagie als post-natale Geburtenkontrolle‘ noch der spezielle Humor eines E. M. Cioran-Zitats:...Niemand fand während dieses verfluchten Spazierganges Gnade vor meinen Augen. Schließlich ging ich in eine Metzgerei, wo so etwas wie ein halbes Rind hing. Bei diesem Anblick wäre ich beinahe in Schluchzen ausgebrochen.

David Jackman & Stefan Weisser, besser bekannt als ORGANUM und Z‘EV, intensivierten ihre Seelenfreundschaft durch eine weitere Kollaboration. ‚Seite an Seite‘ entstand von Ende 2006 bis Anfang 2008 Temporal (DS111), dem Jackman von März bis Juni des Jahres den letzten Schliff verpasste. Ausgangsstoff für die je 12-min. Tracks ‚Glory Sorrow‘ und ‚Eagle‘ und das fast doppelt so lange ‚Thunder‘ lieferte das Organum-Archiv und zwar die ominös dröhnenden Jahre vor den minimalistischen Pianowerken. Dazu klingt der Geist von Sanctus, Amen und Omega, Jackmans Trilogie des Erhabenen der Jahre 2006/07, hier an, speziell bei ‚Eagle‘, in einem gesungenen „aAa-men“, das als AaAa untergründig weiter schwingt und mehrfach wiederkehrt, während die Oberfläche dröhnt wie ein Flugzeugmotor, weiß rauscht wie vibrierendes Messing und dumpf pulsiert in gedämpfter Perkussivität. Z‘evs Handschrift ist gegenwärtig in diesen beständigen Vibrationen, im Wummern des ‚Donnerblechs‘ bei ‚Thunder‘, das die modulierten, mal hell, mal dunkel schattierten Dröhnwellen durchzieht.

Das Wort ‚spirituell‘ hat für Jackman keine Bedeutung, wie er im Interview mit BA im August 2005 noch einmal betonte, ebenso wie er sich von Religion distanziert als „trügerisches Morgenrot“ und „Einfallstor für gewaltsamen Tod“. Statt dessen wird man quasi in eine imaginäre Rothko Chapel teleportiert, magisch ‚beleuchtet‘ und ‚bemalt‘ mit Lichtstrahlen und Farbwolken aus Klang. Es gibt da durchaus ein Moment des ‚Kampfes um die Seelen‘, nur dass Organum & Z‘ev nichts verdammen und nichts versprechen und ihr Angebot in nichts besteht außer einer Anmutung von Intensität, die wie ein schwarzer Monolith, wie ein dunkler Spiegel da steht, auf dem, wenn man ihn behaucht, Wörter auftauchen PERL - ATOM - POEM - MORAL - PORTAL - TREMOR.

DRONE RECORDS / SUBSTANTIA INNOMINATA

(Bremen) Drei weitere Drone-EPs locken einen wieder auf die heimlichen und unheimlichen Pfade ins Unvertraue, das oft sich als die ‚andere Seite‘ des eigenen Selbst entpuppt.

Auch OVRO, die mit Horizontal / Vertical (DR-93, white vinyl, red labels) erstmals auf Vinyl zu hören ist, bekennt sich zu einem ‚Anderswo‘, das als Label Some Place Else eine Adresse in Venäjänkangas hat, in den Hinterwäldern von Turku. Dort hat die junge Finnin Musik veröffentlicht - Malice in Underland (2003), Gegendurchgangenzeit (2005), Mosaick the Serpent / Vipera Aurea (2006) und Revisited (2008) und weiteres als Hæretici 7o74, einem Duo mit Niko Skorpio -, die in die Zwielichtzone zwischen Tag, Traum und Alptraum entrückte und einem Geheimnisse zuflüsterte, wie sie Dichter als Krikelkrakel einer anderen Macht zu Papier bringen. Schon das Video zu ‚Equation Impossible‘ macht eine Faszination durch Stummfilmhorror und Schwarzweißfilme von Polanski deutlich. Hier suggiert ein aufgeklebter Filmstreifen auf den handgefertigten EP-Hüllen eine cineastische Qualität der ominösen Klänge, die ins Bewusstsein einsickern wie nichts Gutes. Eine grummelnde Basswelle, wischende, fast krächzende und kaskadierende Loops, die rückwärts und linksherum gegen das Gebot der Zeit verstoßen. ‚Undergrounded‘ und ‚Elevatored‘ steht auf den Auslaufrillen. Man steckt in einem Untergeschoss fest, und das leise Klopfen und Scharren vor der Tür lässt einen zittern, dass sie nicht aufgeht. Oder ist es nur der eigene Puls im Ohr, und schon zittert der furchtsamen Nachtwache in der Hirn-Morgue sprichwörtlich ‚jedes Blatt‘?

Merissa d‘Erlette im polnischen Zielona Gora, die sich ARTEFACTUM nennt, gibt sich auf Sub Rosa (DR-94 (pink vinyl, red labels) rosenkreuzerisch. Als ob das Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot einen alchemischen Schlüssel böte, pflückt sie eine weiße (‚Rosea Alba‘) und eine rote Rose (‚Rosea Rubea‘), deren Duft Aspiranten der Theosophie zu den sieben Stufen der mystischen Leiter führt. Was sie da durch die Blume andeutet, ist verpackt in ein Kuvert mit Scherenschnittherzchen an den vier Ecken und versiegelt mit einem rosaroten Schleifchen und wird verschickt auf sublimen Dröhnwellen. Das dunkel mäandernde Gedröhn ist durchsetzt mit Knirschen und Wummern und Sirren und gewellt verhallender Perkussion, mehr eine Ahnung als ein Beat, ebenso wie Chorstimmen mehr eine Anmutung sind, als etwas tatsächlich Gehörtes. Der Gesang ist auf der B-Seite deutlicher, auch der Beat ist jetzt Faktum, ein rituell gepauktes Bombombombom, und fast hätte ich auch die Glocken von St. Adalbero noch Artefactum zugeschrieben, aber das hieße, Rosenmystik in Weihwasser tauchen.



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