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«Despite all the uniformity. Despite all those even. Despite all those indifferent. Despite all those mediocre. Despite all those grey. Despite all ...»

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STEN-OLOF HELLSTRÖM & ANN ROSÉN teilen sich Lagrad (FYCD 1030) so redlich, dass er ‚Ambient Edge‘ und ‚J‘adoube‘ beisteuert, sie ‚Silo‘ und ‚Clear‘, und ‚Lagrad‘ und ‚Skivad‘ als die äußersten Zwiebelschalen entstanden dann in Gemeinschaftsarbeit, wie alles andere im EMS. Gleich der erste der bruitistischen Exkurse führt die Wahrnehmung mit ‚gnistor, gnisslar och sprakar‘ ganz nahe an die Dinge heran, fast in die Dinge hinein, die sich wie unter dem Elektronenmikroskop plastischer, detaillierter, aber auch fremder, noch fremder als sonst, auftun.

Die Ohren tasten sich durch einen Mikrokosmos, der als Neuland ebenso konkret wie bild- und sprachlos dunkel ist. Jedes Geräusch bleibt heterogen und unübersetzbar, zu molekular, um auch nur zu spekulieren, welchem Teil der uns bekannten - weil benannten - Welt man es zuordnen könnte. ‚Ambient Edge‘ ist nur wenig ‚griffiger‘, aber es stellt sich klackend und reibend zumindest ein Beigeschmack von ‚Stein‘ oder dergleichen ein. Erst ‚Silo‘ ist dann so bildhaft, dass ein rollendes, zudem eisernes Geräusch im Kreis geht, es gibt ein Mahlen und körniges Schütten, ein metallisches Klacken, das zusammen mit dem Stichwort ‚Silo‘ die Einbildung in das Feld ‚Arbeitswelt‘/‚Agrarindustrie‘ versetzt. ‚Clear‘ knirscht und wummert dann so, dass es einen unwillkürlich bis in die Knochen fröstelt, vor Bibberkälte und garstigem Wind. Bei ‚J‘adoube‘ vermute ich ein Hantieren, ominös zwar und vage, aber es gibt da ein Gerinnsel und Geknarzel von Kleinkram, das zwischen ‚natürlich‘ und ‚gemacht‘ klingt, flirrende Klänge und kullernde, Flüssigkeit und Blech, und das feine Prickeln, wenn Schaum oder Schnee schmilzt. Der Abschluss bekommt durch pulsierende Klänge einen ‚maschinellen‘ Akzent, dazu kommt Gedröhn und Gebrodel mit dotzenden Aufprall-Schlägen. Das Was und Wo bleibt undurchsichtig, im Hintergrund sind manchmal Stimmen zu ahnen, aber das Gefühl, im Dunkeln zu tappen, ist umso frustrierender, als es sich um etwas Erkennbares zu handeln scheint, das sich nur beharrlich dem Zugriff der Wahrnehmung entzieht.

Taroom (FYCD 1031) von MATTIAS SKÖLD (*1976, Stockholm) entstand ebenfalls im EMS, hat aber, so rhythmisch knickend und knackend und durch eine zittrig bebende Melodiösität, ein völlig anderes Gepräge. Up-to-date, jung, populär obwohl, populär? Welches Girlie würde einem nicht sein Blutschwester-Täschchen um die Ohren hauen, wenn man ihm derartigen

Abstract

Techno zumuten wollte? Sköld weiß das auch und nennt seinen Track three, der mit verrutschten und überrauschten Breakbeats irgendwohin rast, schon mal ‚contempt‘. Fehlt nur, dass er sich Sebastian Melmoth schimpft. ‚Console‘ kommt dafür umso gelassener daher, mit gemächlichen Tupfern über ambientem Fond. ‚Enroll‘ ist ebenfalls gepunktet, noch etwas getragener sogar, aber darum herum auch gestaucht und knurschig rhythmisiert. ‚Loud‘ braust dann so, dass sich Sturm und Seenot assoziativ überschneiden mit schwerindustriell rauschendem Turbinenlärm. ‚Riff‘ hakt wieder bei einem Breakbeat ein, einem zischend lädierten, der zudem übertönt wird von Gedröhn, Störimpulsen, knarzigem Gequake, schrillem Pfeifen. Danach verschluckt einen ‚Cloud‘ wie eine Nebelbank, die einem jede Orientierung nimmt mit wattiertem, orgeligem Gewummer und hoch kurvenden Glissandos, die sich in weißes Rauschen auflösen. Bleibt noch ‚Liff‘, ein mit Gesumm und Gedröhn garnierter Loop, der hinkend und zuckend Tempo aufnimmt, bis Sköld aus krautigen Keyboardsounds schließlich ein paar kindersimple Einzelnoten fingert.

Wer sich fragt, was ‚Liff‘ oder ‚Taroom‘ wohl bedeuten, der wird bei Douglas Adams fündig: LIFF A book, the contents of which are totally belied by its cover.

TAROOM To make loud noises during the night to let the buglars know you are in.

Even while the earth sleeps we travel beneath frozen rivers (FYCD 1032) stammt dann vom dk_jl_duo, wobei DANIEL KARLSSON mit dem hornissig, wenn auch etwas einfallslos angreifenden ‚One through twelve over two‘ und JONATAN LILJEDAHL mit ‚Alogia‘ sich auch einzeln vorstellen. Zum Auftakt, ‚Weavers harness‘, weben sie gemeinsam einen mäandernden Drone, der wie eine Eispoliermaschine seine Runden zieht, bis man schleudertraumatisch mit ‚Broken lineage‘ kollidiert, derart krass spotzenden Störimpulsen, dass einem das Zahnfleisch blutet. Bei ‚Memories of passing grace‘ und ‚A second mourning of seasons‘, Titel, die in einigem Kontrast stehen zu den Klängen, mit denen sie einen konfrontieren, kreuzen sich wummernde Wellen und sanftes Gedröhn, gesprenkelt mit silberhellem Gefunkel, prasselnden Spritzern und schneidendem Geschrille. Da ist nicht nur das Klima, da ist alles rau und schroff. Liljedahl aka Kymatica, der, ebenso wie Karlsson, am Royal College of Music in Stockholm elektroakustisches Komponieren studiert, lärmt dabei mit ‚no-input feedback through mixing desk and effects‘, sein Partner, mit dem er auch im Quartett C'est la vie Krach macht, bevorzugt shortcircuiting shortwave radios, compressors, mixer feedback & simple waveforms. ‚Makeshift construct reassembled‘ und ‚Astringency endured‘ beseitigen die letzten Zweifel, dass die beiden Schweden mit ihrer Ingenieurskunst die strengen und scharfen Facetten der Noise Culture nachschleifen wollen. ‚Alogia‘, obwohl von Liljedahl allein, kurvt noch einmal so als Eisfräse durch den Stereoraum, als ob er schon bei ‚Weavers harness‘ am Steuer gesessen hätte. ‚Maulfaul‘ ist hier kein Symptom, es ist Teil des Konzepts.





An ordinary home cinema system will work fine in most cases... the stereo version is not really close to the real 5.1 experience. Ja sauber. Da mir die Ausrüstung fehlt für Ström (FYDVD 1002), kann ich mir das Gesamtkunstwerk von M A T TIAS PETTERSSON (Musik) & FREDERIK OLOFSSON (Video) wohl sonstwo hinstecken? Ich wage also kaum anzudeuten, dass Olofsson in der Manier Konkreter Kunst einen faszinierenden Bildschirmschoner konzipiert hat. In der Stereoversion zuckt die Mittelachse, Weiß auf Schwarz und synchron zur Musik, in feinsten Frequenz- oder Pegelausschlägen. Ein faszinierendes Mantra des elektrifizierten und elektronischen Zeitalters beschießt Auge und Zirbeldrüse. Dass eigentlich fünf (und mehr) solcher tanzenden Achsen im Spiel sind, die fünf Lautsprechern zugeordnet sind, merke ich erst gegen Ende der ersten Viertelstunde, als vier weitere feine Lichtstäbe sichtbar werden, wobei die Mittelachse domínant bleibt, oder zumindest ein Eigenleben führt, während die übrigen Wellenbänder synchron oder jedenfalls ‚geschwisterlich‘ auf die Geräuschimpulse zu reagieren scheinen. Den zuckenden Linien zuzuschauen, hat etwas hypnotisierendes. Petersson speist sie mit schnell pulsierenden Clicks + Cuts in Pansonic- oder Raster Noton-Ästhetik, mit sirrender und spotzender Automatenpräzision. Die Achsen bilden inzwischen ein Gitter mit betontem Mittelkreuz, wobei manchmal das weiße Zucken den schwarzen Grund sogar überscheint. Die Hochspannung im akustischen Puls stößt entsprechend wilde Zuckungen der tanzenden Frequenzbänder an, dass die verschiedenen Licht-‘Dämonen‘ ineinander schwingen. Bis sogar kurz ein weißes Malewitschquadrat den Bildschirm füllt. Natürlich ist es eine Illusion, dass man hier Klang sieht oder den Elektronen beim Tanzen zuschaut, aber man kann die Augen nicht mehr lösen, gebannt von der weißen Zauberschrift.

INTAKT RECORDS (Zürich) Im TRIO 3 hat die Great Black Music die Gestalt von Oliver Lake, Reggie Workman & Andrew Cyrille angenommen und wirft weit über 150 Jahre Erfahrung mit ‚schwarz-atlantischer‘ Seefahrt und spontaner Kreativität in die Wagschale. Nur andeuten zu wollen, was der 1942 geboren Altosaxophonist, der 71-jährige Kontrabassist aus Philadelphia und der 69-jährige Drummer aus der Bronx alles getrieben haben, hieße Jazzgeschichte schreiben, mehr noch, Musikgeschichte ohne Scheuklappen. Schließlich hat Lake für das Arditti String Quartet komponiert und mit Lou Reed gespielt, Workman mit Living Colour oder Aki Takase, Cyrille mit so unwahrscheinlichen Partnern wie R. Teitelbaum oder V. Tarasov. Die Pianistin IRENE SCHWEIZER, ebenfalls schon Duopartnerin von Cyrille, in ihre Reihen aufzunehmen, ist für diese weltoffenen Musikanten eine Selbstverständlichkeit. Berne Concert (Intakt CD 150) entstand beim Taktlos Bern 2007, nur das knapp 5 min. Piano-Bass-Duett ‚R. I. Exchange‘ am Tag darauf in Zürich. Eigentlich liegt die Schweiz ziemlich abseits des Black Atlantic, aber Schweizer ist mit allen Wasserfällen des Blauen Nils gewaschen und erfrischt mit ihren perkussiv quirlenden Katarakten den gewohnten Flow des seit 1988 miteinander vertrauten Trio 3. Besonders schön bei Cyrilles ‚Aubade‘ zeigt sich aber auch eine gemeinsame poetische Ader, die aus Klangtupfern eine Impression von Morgengrauen und Sonnenaufgang kreiert. Da ist nicht nur Lake der Maler, der er ja tatsächlich auch ist, da tauchen alle Vier die Pinsel in Morgenlicht. ‚Phrases‘ und ‚Timbral Interplay‘ sind wieder PianoDialoge, erst temperamentvoll mit dem Alto, dann rasend und sprunghaft mit Cyrilles tockend morsenden Drums. Dazwischen erklingt Workmans ‚Ballad of the Silf‘ mit einem markanten Stakkatomotiv, wobei ich mal annehme, dass damit kein Sandwich I‘d Like To Fuck gemeint ist und das S auch nicht für Sister steht. Oder doch? Schließlich steht ‚WSLC‘ auch nur für die Namen der Brothers und der Sister, die nicht als 3 + 1, sondern als rasanter Vierspänner ins Ziel galoppieren.

Bei Evergreen (Intakt CD 152) sind tatsächlich Evergreens der gemeinsame Nenner zweier Originale, die freilich seit 1995 den denkbar grössten gemeinsamen Nenner teilen. Mit AKI TAKASE und RUDI MAHALL, offenbar der ihr liebste ihrer Good Boys, trafen sich einmal mehr die ‚beste Bassklarinette der Welt‘ (das sagt jeder) und die ‚eigenwilligste Tasten-Diva‘ (das sage jetzt ich), um gemeinsam in Golden Oldies von Ellington (‚Mood Indigo‘, ‚I‘m Beginning to See The Light‘), Mackeben (‚Bel Ami‘), Youman (‚Tea for Two‘), Gershwin (‚How Long Has This Been Going On‘), Carmichael (‚Two Sleepy People‘) oder Arlen (‚It‘s Only a Paper Moon‘) zu schwelgen. Dass dabei nichts Altbackenes und Candlelight-Dinner-Taugliches heraus kam, versteht sich. Das Wörtchen Dekonstruktion verbietet sich dennoch, auch wenn da Porzellan zu Bruch geht. Mit ‚Cleopatra‘s Dream‘ von Bud Powell gibt es einen Egyptian Catwalk, und auch bei ‚Good Bait‘ von Tadd Dameron (der einen Bruder namens Caesar hatte, aber die Welt ist eh verrückter als jede Phantasie), diesem pfiffigen Pianistenstück, beißt der Ohrwurm zu. Aber das tut der hier durchwegs, so launig wie nicht alle Tage. Takase klimpert durch die Jazzgeschichte von Ragtime bis Bop, Mahall malt dem Paper Moon einen Mona-Lisa-Schnurrbart an und seine Partnerin lächelt dazu wie ein Playerpiano mit Zahnlücken. Zwei Vollblutentertainer hämmern und bohren auch in sture Schädel, dass Jazz dann am schönsten ist und bleibt, wenn Sophisticated Ladies und Jungs, egal ob grün oder kess, sich tief in die Augen schaun. Pointierte Schlagfertigkeit geht sentimental Mood nicht aus dem Weg. Warum sich seiner Seufzer und seiner Flausen schämen? Mit kapriziöser Geste werden Klischees um den Finger gewickelt, was wäre das Leben ohne solche Eskapaden, die der bocksfüßige Mahall durchwegs so spielt, dass wieder einmal Götter vor Neid erblassen.

Ton & Esprit von Steve Lacy (1934-2004) hallen nicht nur, wie ich meine, bei Christoph Gallio wider, sondern noch direkter bei einem weiteren Züricher, JÜRG WICKIHALDER. Nachdem der 35-jährige Soprano- & Altosaxophonist seine Inspiriertheit durch den verehrten Lehrmeister bereits im Duo mit dem Pianisten Chris Wiesendanger bekannt hat (auf Intakt als A Feeling for Someone zu hören), feiert er diese Erbschaft nun auch mit dem OVERSEAS QUARTET. Dazu hat er sich mir Kollegen zusammengetan, die er am Berklee College of Music kennengelernt hatte, dem italienischen Bassklarinettisten & Altosaxophonisten Achille Succi und den kanadischen Brüdern Mark & Kevin Zubek an Kontrabass und Drums. Auf Furioso (Intakt CD 153) spielen sie allerdings nicht Lacy selbst, sondern Stücke, die sich Wickihalder ausgedacht hat, und dazu ‚Four in One‘ und ‚Played Twice‘ von Monk. Der war nämlich ebenso ein wesentlicher Bezugspunkt für Lacy wie die Vorstellung, dass Jazz etwas mit Tanz zu tun hat, und sei es das von Ornette Coleman propagierte Dancing in Your Head. Folgerichtig zitiert Wickihalder in ‚Moonwalk‘ Colemans ‚Lorraine‘ und stimmt darum herum Gliederlösendes an wie gleich als Auftakt ‚Warm-up Party‘, das flotte ‚The Pocket Trumpet Man‘ oder den zur Tarantella erhitzten Walzer ‚Lovers‘, den er für seine eigene Hochzeit geschrieben und auch schon bei der Duoeinspielung angestimmt hat. Daneben ist ‚Valley‘ eine Liebeserklärung an seine Heimat, den Kanton Glarus, dessen Schönheiten von beiden Bläsern schwärmerisch und durchaus ein bisschen sentimental besungen werden. Noch besinnlicher ist da nur noch der Ausklang ‚Autumn Child‘, der fast schon Wiegenliedcharakter hat. Dazwischen sprudelt ‚Surfing and Flying‘ sportlich und temporeich im Geiste von Colemans fröhlichem Futurismus. Bei ‚The Moonwalk‘, das zwischen urgemütlich und rasant hin und her schaltet, quäkt der Schweizer à la Roland Kirk mit beiden Instrumenten gleichzeitig. Die kurzen, zickigen Monkstücke, wobei ‚Played Twice‘ Mark Zubek seinen großen Auftritt einräumt (während sein Bruder sein Drumsolo als Lovers-Break anbringt), sprechen für sich selbst. Bleibt nur noch, ‚Desert Voices‘ zu lauschen, nach dessen flatterzungigem Sopranointro einen jeder Sandhaufen als Zungenspitze der Sahara vorkommt.

Fünfzehn Jahre nach Piano Duets - Live in Berlin 93/94 (FMP) war ein musikalisches Tête-à-tête des Pianistenpaares AKI TAKASE - ALEXANDER VON SCHLIPPENBACH überfällig. Iron Wedding (Intakt CD 160) meint jetzt keine 65 Jahre, sondern spielt wohl auf alle mit Handschellen aneinander gefesselten Pärchen der Filmgeschichte an und vielleicht auch auf die Manschetten, mit denen die beiden manchmal Piano für 4 Hände spielen. Ähnlich eisern halten die beiden einer Vorstellung von Kreativität die Treue, die den Schubladen Jazz, Improvisierte oder Neue Musik spottet.

Hier sind ‚Twelve Tone Tales‘ und ‚Passacaglia 1, 2, 3‘, bei denen Schönberg und B.A.



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